Vom Gemmipass zur Engstligenalp


Publiziert von Ole Pro , 25. Juli 2018 um 20:34.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum:11 Juli 2018
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-VS 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 600 m
Abstieg: 900 m
Strecke:Bergstation Gemmibahn 2343 m - Gemmipass 2322 m - Westufer Daubensee 2207 m - Abzweig Rote Chumme 2230 m - Rote Chumme 2302 m - Rote Chumme Pass 2628 m - Chindbettipass 2623 m - Engstlingenalp Bergstation 1965 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bus von Leukerbad zur Talstation der Gemmibahn, Gemmibahn zur Bergstation
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Seilbahn von der Engstligenalp nach Adelboden - Unter der Birg. Bus nach Adelboden
Unterkunftmöglichkeiten:Jede Menge in Leukerbad und Adelboden, Hotel Wildstrubel am Gemmipass,
Kartennummer:LKS Blatt 263 T Wildstrubel

Tag 5 siehe:  *Grosse Huwetz (2923 m und Fülhorn (2738 m) - Abwechselungsreiche Gipfelrunde oberhalb von Brig

Für heute war wieder ein Standortwechsel vorgesehen. Ich wollte aus dem Wallis über den Gemmipass (2322 m) ins Berner Oberland wandern. Meinen Plan in Leukerbad loszulaufen konnte ich leider nicht verwirklichen, da meine Anreise von Rosswald nach Leukerbad zu lange dauerte.

Gestartet bin ich um die Mittagszeit an der Bergstation der Gemmibahn (2343 m). Bei tollem Wanderwetter stieg ich vom Gemmipass (2322 m) auf dem aussichtsreichen Wanderweg hinab in Richtung Daubensee. Danach wanderte ich entlang des westlichen Uferwegs bis zum Abzweig zur Roten Chumme (P.2234), der kurz vor dem nördlichen Seeende erreicht wird. Hier steigt man nach links über die Rote Chumme hinauf zum Rote Chumme Pass (2628 m), mit zunehmend schönen Einblicken auf eine sehr schöne und eindrucksvolle Landschaft.

Das nächste Zwischenziel, der Chindbettipass ist bereits im Nordwesten in Sicht. Über große Schneefelder und viel Geröll stieg ich zunächst ca. 100 Höhenmeter in die Mulde zwischen Tälligletscher und Tällisee hinunter. Der Gegenanstieg führte mich bei zunehmendem Nebel durch die ebenfalls sehr schuttige Flanke des Tierhörli bis zum Chindbettipass (2623 m).

Leider hatte ich ab dem Pass so gut wie keine Sicht mehr. Es folgte ein steiler Abstieg zunächst über viel Geröll,  mit Querungen von einigen steilen Schneefeldern. Danch ging es über felsdurchsetzte Bergwiesen hinunter zur großen grünen Hochebene der Engstligenalp. Hier lockerte auch der Nebel etwas auf, so dass ich mit etwas mehr Sicht über die moorige Ebene zur Bergstation der Engstligenalp (1965 m) wanderte.
Mit der Seilbahn fuhr ich dann hinunter zu meiner neuen Unterkunft in Adelboden.

Tag 7 siehe: *Elsighorn (2341 m) - First (2548 m), Vom Entschligental ins Kandertal


Tourengänger: Ole


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