Kampenüberschreitung vom Söllbachtal


Publiziert von shanB , 13. Juni 2018 um 11:21.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Bayrische Voralpen
Tour Datum: 3 Juni 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 7:15
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:22 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz Söllbachtal

Aus dem Söllbachtal führt ein schöner, alter Steig zur Mühltalalm und von dort ist es nicht weit zum Spitzkamp. Mit der Überschreitung der drei Kampen (Spitzkamp, Auerkamp, Ochsenkamp) und dem folgenden Abstieg durch den Stinkergraben ergibt sich eine herrliche Rundtour.

Der Steig beginnt an einer Brücke über den Söllbach, etwas südlich der Luckengrabenalm. Weil ich nicht auf die Karte geachtet habe, haben wir allerdings den richtigen Zugang verpasst und sind erstmal an einem alten Karrenweg bis zum Raffelgraben gegangen. Dort ist alles ziemlich dicht zugewachsen, wir kamen aber auf der rechten Grabenseite ganz gut voran und erreichten bald den querenden Steig, der uns zu dem in Serpentinen aufwärts führenden Weg brachte. Totholz lag nur vereinzelt quer über dem Weg und die Steilheit des Hanges ist noch im angenehmen Bereich, so dass auch ein paar Wiesenhang-Querungen weiter oben unproblematisch waren.
Warnen möchte ich lediglich Hundebesitzer - das Wild scheint hier überall recht unbekümmert herumzustreifen, unsere beiden Hunde waren begeistert von den vielen Spuren!
Auf etwa 1200 m Höhe wird der Steig flacher und leitet oberhalb des Raffelgrabens an einer Jagdhütte vorbei zu den Wiesenhängen der Mühltalalm. Im Bayernatlas ist die Jagdhütte noch falsch eingezeichnet, sie befindet sich links des Pfades, nicht rechts.
Es ging dann etwas bucklig und teils sumpfig in westlicher Richtung das Hochtal hinauf, wegen weidender und recht stark an den Hunden interessierter Kühe wichen wir am Zaun rechts aus und gingen teils im Wald, teils auf Wiesen, teils über kleine Blockfelder an der Alm entlang, bis wir auf den Anstieg zum Spitzkamp stießen. Zum Glück waren auf dieser Umgehung keine nennenswerten Barrieren zu überwinden.
Danach auf markiertem Weg über die Kampen, Abstieg durch den Stinkergraben ins Söllbachtal.
Auf die GPS-Spur verzichte ich hier, die hat zu viele Fehler und ich möchte vermeiden, dass jemand aus Versehen versucht, das nachzugehen.

Tourengänger: shanB


Galerie


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