Vom Biosphärenpark Großes Walsertal ins Klostertal (Saladinaspitze)


Publiziert von peedy1985 , 12. Juni 2018 um 23:07.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Lechquellengebirge
Tour Datum: 9 Juni 2018
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 9:30
Aufstieg: 1700 m
Abstieg: 1860 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit der S-Bahn nach Ludesch, weiter mit der Linie 77 zum Thüringer Gemeindeamt, weiter mit der Linie 78 nach Marul
Zufahrt zum Ankunftspunkt:mit der Linie 90 von Dalaas nach Bludenz, weiter mit der S-Bahn

Meine heutige Tour führt mich wieder ins Große Walsertal. Kurz nach halb 9 gehts mit der Linie 78 nach Marul.
Von dort aus gehe ich der Straße entlang bis zur Fuchswaldalpe, wo dann ein toller Wanderweg zur Laguzalpe abzweigt. Schneller als gedacht erreiche ich die Alpe. Ein wunderschönes Gebiet.
Weiter gehts zur oberen Laguzalpe. Murmeltiere sind auch zu hören. Es tauchen immer mehr Schneefelder auf.
Nach dem Überqueren des kleinen Baches bei der Alpe geht es noch ein Stück aufwärts bevor es dann abwärts geht Richtung Formarinsee. Zwischen Laguzalpe und Formarinsee begegnet mir gerade mal eine Person. Ein hübsches Bergfräulein. ;-)
Nach knapp 4 Stunden stehe ich bei der Freiburger Hütte. Viele Wolken am Himmel. Keine Ahnung wie sich das Wetter weiter entwickeln wird.
Ich mache mich auf den Weg zur Saladinaspitze. Sehr viel Restschnee, leider schon sehr aufgeweicht. Einmal sinke ich eine ganze Fußlänge ein.
Bis zum Gipfel muss ich noch einige Schneefelder queren.
Dann endlich geschafft. Die Saladinaspitze ist erreicht. Etwas unterhalb vom Gipfel ist ein Schneehahn zu sehen. Er macht komische Bewegungen und Geräusche. :-)
Es hat den Anschein als ob das Gipfelkreuz irgendwann mal samt Sockel wegbrechen könnte.
Es wird Zeit aufzubrechen. Ich wähle einen weglosen Abstieg. Ein ausgetrocknetes Bachbett bietet sich hierfür gut an. Anfangs nur kleine einfach Kletterstellen, doch auf einmal wirds schwierig. Eine Stelle ist mir zu gefährlich um hinunter zu klettern. Auf der rechten Seite ist dann ein Vorsprung, von dem ich einfacher runter klettern kann. Leider ist das Gestein sehr brüchig und ich muss einen Sprung dorthin wagen. Obwohl ich auf losem Untergrund lande rutsche ich nicht weg. Schon wieder ein Stück weiter unten. Leider kommt kurze Zeit später ein ca. 3 - 4 Meter hoher Wasserfall. Jetzt muss ich nach links in ein sehr steiles Latschenfeld ausweichen. Es wird zum Glück schnell flacher und ich erreiche endlich den Weg etwas oberhalb der Mustrinalpe.
Völlig verdreckt von den Latschen gehts zuerst zum Bächlein. Waschi Waschi.
Erfrischt gehts wieder weiter. Dieses mal gehe ich den rechten Weg nach Dalaas.
Ein toller Weg, der sich aber leider auch als Umweg herausstellt. Erst entferne ich mich von Dalaas und dann gehts unter der Schnellstraße durch und ich muss eine Teilstrecke vom Arlbergweg nach Dalaas laufen.
Dann gibts noch einmal aufs Dach. Beim Gasthaus Krone kann ich eine halbe Ewigkeit auf den nächsten Bus warten. Auf der anderen Seite hätte mir ein Auto in Marul auch nichts gebracht. ;-) 









Tourengänger: peedy1985


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