Blumen giessen via Mütschüeler-Gulmen (2317 m)


Publiziert von PStraub , 5. Juni 2018 um 18:43.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum: 5 Juni 2018
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG   Spitzmeilengruppe 
Aufstieg: 1800 m
Abstieg: 1000 m

Irènes Blumen in Unterterzen müssen dringend gegossen werden. Da hänge ich doch noch einen Schlenker dran ..

Mit dem Auto bis Oberterzen, ab da per Bike auf der Strasse Richtung Alp Nüchen. Das ist die Strasse, die kurz vor dem Dorf beginnt, die "normale" im Dorf führt nach Gafadura.

An sich wollte ich bei P. 1046 Richtung Tobelwald, doch das ist ein roher Schotterweg. So blieb ich auf der asphaltierten Strasse, die erst bei P. 1363 zu einer guten Kiesstrasse wird. Unten eher flach, ist sie oberhalb P. 1046 teilweise unangenehm steil.

Auf ca. 1440 m endet die Strasse, dort habe ich das Bike ab- und auf Hike umgestellt.

Das folgende Stück ist hübsch zu gehen, aber es zieht sich noch. Im Hang bei Naserina (zwischen 1600 und 1700 m) verläuft der Weg schon lange im Wald, also nicht mehr so, wie in der Karte eingezeichnet. Zwischen Naserina und Munggenseeli ist die frühere Wegspur kaum mehr auszumachen, das Gelände ist aber gutgängig und übersichtlich.
Ab Mulfeer hatte es zunehmend Schneefelder, denen ich im Aufstieg ausgewichen bin, die ich im Abstieg aber gerne als Beschleuniger genutzt habe.
Der Hang nach dem Sattel am oberen Ende des Chrümmelbaches ist grossräumig abgerutscht, der dort eingezeichnete Weg dürfte bis auf weiteres nicht begehbar sein. Bei dem Weg zum Rainissalt (P. 2241) sind die Rutschungen moderat, das lässt sich gut um- oder begehen.

Den Endaufstieg zum höchsten Gipfel der Flumserberg-7-Gipfel-Wanderung, dem (Mütschüeler-)Gulmen, muss man sich verdienen: noch einmal 120 m, obwohl man meint, praktisch oben zu sein. Er hat 2 m verloren, aber dafür einen überlangen Namen bekommen.

Kaum oben, wurde es rings um mich grau. Gewitter: immer gerne, aber nicht auf einem Grat oder Gipfel. Also schnell hinab/hinauf zum vorderen Rainissalt (P. 2258). Unterwegs kommt man an einer Tafel mit einem Text zum Pfäffikersee vorbei. Den könnte man bei guter Sicht vom P. 2258 möglicherweise sehen, aber nicht von dort am Weg, wo die Tafel steht.

Zum Abstieg habe ich wo immer möglich Altschneefelder benutzt, das ging recht zackig.

Dass ich unterwegs jede Menge Munggen gesehen habe, ist soweit normal. Dass mir allerdings einer vor dem Bike durchwatschelt, das habe bislang noch nicht erlebt. Und kurz darauf auch noch ein Wiesel, dieses allerdings richtig flink.

Unterwegs war ein steter Wechsel zwischen Sonne und Wolken. Auf Gipfelhöhe sah es so aus, als könnte es jederzeit losdonnern - doch am See unten war wieder Sonne pur.

Das ist eine recht lange, aber derzeit (viele Blumen, keine Touristen) äusserst lohnende Wanderung.

Tourengänger: PStraub


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