La Sighignola (via Val Ruina)


Publiziert von Zaza , 5. Mai 2009 um 07:38. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Sottoceneri
Tour Datum: 1 Mai 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Gruppo Monte Generoso   I 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 800 m
Unterkunftmöglichkeiten:Übernachtet haben wir im La Pignatta in Arogno. Eine angenehme, ruhige Adresse mit einem schönen Garten. Die Küche ist passabel, aber "nothing to write home about".
Kartennummer:1353

La Sighignola ist einer der diversen herrlichen Aussichtspunkte am Lago di Lugano. Der Gipfel wird auch als Balcone d'Italia bezeichnet, weil der Normalzugang (Strasse von Lanzo d'Intelvi) von Italien her kommt. Einst war auch eine Seilbahn von Campione d'Italia geplant; sie wurde fast fertig gebaut, aber dann ging vermutlich das Geld aus. Und um die hässlichen Überreste abzubauen, fehlte das Geld wohl erst recht.

Recht wild ist hingegen die Südwand der Sighignola, die man von Arogna aus gut betrachten kann. Ob die Wand durchsteigbar ist, ist unbekannt, aber immerhin sind auf alten Karten zwei Pfade eingetragen, die über Bänder quer durch den oberen Teil verlaufen.

Unsere Tour beginnt mit einer lieblichen Schiffahrt nach Cantine di Gandria. Von hier folgt man dem Wanderweg Richtung Caprino, bis nach etwa 20-30 Minuten der Einstieg ins Val Ruina erreicht ist. Der Pfad, der von hier zur Alpe Trevino führt, ist noch vorhanden. Einzig im schuttigen Talbett, durch welches er kurz verläuft, ist er nicht mehr zu sehen. Den besten Ausstieg aus diesem Schuttfeld zu finden, ist nicht ganz einfach. Ein Steinmann soll ihn anzeigen (wir haben ihn nicht gesehen). Im weiteren finden sich hin und wieder alte blaue Markierungen. Dieser Aufstieg ist interessant, steil und schattig.

Von der hübschen Alp folgt man dem Pfad, der genau auf der Landesgrenze verläuft, bis zum Grenzstein Nr. 18 und folgt dann dem markierten Gratweg zur Sighignola. Das Restaurant ist zu, aber immerhin ist ein Kiosk offen. Der Abstieg erfolgt über den anderen markierten Pfad, der Richtung Osten hinab führt nach Val Mara und Arogno. Dieser Weg ist recht steil und stellenweise etwas abschüssig. Gegenwärtig ist die Begehung da und dort durch umgestürzte Bäume zusätzlich erschwert. Es ist erstaunlich, dass er als "normaler" Wanderweg und nicht als Bergweg markiert ist.


Tourengänger: Omega3, Zaza, Aurora

Galerie


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Kommentare (1)


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MicheleK hat gesagt: Grazie per la descrizione !
Gesendet am 5. Mai 2009 um 11:19
Vielen Dank fuer die Beschreibung.

Ich hatte das Val Ruina schon lange einmal vor, ich war mich nicht sicher ob der Pfad existiert. Anscheinend ist dies der Fall - also halb so wild wie anderswo beschrieben.

Tanti saluti.
Michele


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