Auf Umwegen zu den Tulpen von Grengiols


Publiziert von Baeremanni Pro , 19. Mai 2018 um 21:44.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 452 m
Abstieg: 764 m
Strecke:Fürgangen - (Hängebrücke) - Mühlebach - (Ernen) - Wasen - Hockmatta - Tulpenäcker Grengiols - Grengiols MGB
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV Fürgangen MGB
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV Grengiols MGB
Kartennummer:T264 Jungfrau

Zufälligerweise sehe ich im Internet, das die Tulpen von Grengiols am Blühen sind. Dies wollte ich schon lange einmal erleben, habe aber immer den richtigen Zeitpunkt verpasst.
Wie üblich reise ich mit der Bahn und fahre über Brig nach Fürgangen, da ich ausserdem einmal die Hängebrücke nach Mühlebach begehen will. Sehr imposant dieses Bauwerk und das feine Schwingen geört halt einfach auch dazu. Aber wie wohl schon etliche Tausende komme auch ich glücklich auf die andere Seite. Nur kurz nach der Brücke  treffe ich auf "Café Amys Schafstube", wo ich endlich zu einem Kaffee komme. Empfehlenswert dazu die hausgemachten Nuss- oder Mandelgipfeli.
Bei 1197 entschliesse ich mich zum Wanderweg entlang der Soune. Dazu geht es erst mal rund 200 Meter hoch. Leider fliesst noch kein Wasser in der "Trusera", soll aber Mitte Juni "angeschlagen" (= in Betrieb genommen) werden. Fast ausschliesslich im Wald und hoch über dem Dorf an Ernen geht es nun etwas mehr als 3 km bis kurz dem Weiler Wasen. Steil hinunter bis an die Strasse nach Binn, nun 150 m talauswärts zu P.1248. Wieder auf dem Wanderweg hinunter in die Binnaschlucht. Erst gemütlich bergab, dann aber dem Grasweglein nach und durch den Wald steil hinunter zur Brücke bei P.1117. Die Binna hat sich recht tief eingegraben, also muss ich wohl oder über auf der Gegenseite wieder steil durch den Wald hoch, dann über Wiesen eher angenehm steigend zur Siedlung Hockmatte. Bin somit wieder auf 1198 MüM. Bei P1228 kommt ich nun auf den mir von der Wanderung am 15. Nov.2015 bekannten Wanderweg vom Binntal herkommend.
Also zügig weiter mit einigen Tiefblicken in die rund 200m tiefe Schlucht. Der "Riedgraben" ist frei von Schnee, aber was an Holz noch herumliegt zeigt, das hier Lawinen herunterdonnerten., beim nächsten Graben, dem "Unnergarben" liegt aber noch einiges an Lawinenschnee, doch ist schon eine mehr oder gangbare Spur gegraben und der Übergang ist problemlos.
Beim Weiler "Viertel" finde ich dann eine Verkehrstafel, die den von mir bereits begangenen Weg wegen Lawinengefahr verbietet. Finde ich zum jetzigen Zeitpunkt ziemlich sinnlos, denn die Schafe sind ja auch bis Hockmatta gekarrt worden.
Nach Bächershäusern geht es nun auf der Fahrstrasse über den Riedbach. Kurz bevor die Strasse aus dem Wald herausführt, geht nun ein Wanderweg mit einer Spitzkehre hinunter und folgt dem oberen Rand der Schlucht Der Weg ist gut markiert. Bevor ist dann hinauf zu den Tulpenäckern geht ist noch ein alter Mühlstein aufgestellt und ist gerade richtig für meine Mittagsrast.
Anschliessend nun hinauf zu den Tulpen. Hier bin ich nicht mehr alleine, einige andere Bewunderer und Photographen der Tulpenpracht treffen sich hier. Gut ist erst Freitag, am Wochenende soll es laut Aussage eines "Einheimischen" nicht immer angenehm sein. Selbstverständlich mache ich auf ich meine Bilder, nebst den Tulpen finde ich aber noch weitere Motive.
Zum Abschluss liegt nun noch der steile Abstieg durch das Dorf Grengiols hinunter zum Bahnhof. Gute 20 Minuten sehr steil auf "Bsetzi" und Asphaltbelag. Doch auch diese traurige Wegstück ist noch zu schaffen und nach ein paar Minuten kommt wie gewünscht die Rote Bahn und bringt mich heimwärts.

Tourengänger: Baeremanni


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