Chasseral (1607 Meter), Aufstieg durch die Combe Crède


Publiziert von Domenic , 1. Mai 2009 um 22:13.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Jura
Tour Datum: 1 Mai 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 870 m
Abstieg: 950 m
Strecke:25 Kilometer
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Zug über Biel nach St.Imier oder Villeret.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit dem Zug von Sonceboz-Sombeval (nicht den roten Zug der BLS nehmen)
Kartennummer:1:25'000 Nr. 1125

Gestartet bin ich am Bahnhof St.Imier, da der Regio-Express in Villeret nicht hielt. Ich ging also der Strasse entlang nach Villeret bis zum Wegweiser Richtung Combe Crède. Schon bald stand ich am Eingang der Schlucht. Der Weg führt zwischen engen Felswänden immer weiter in die Schlucht hinein, bis man ganz hinten am Ende der Schlucht ankommt und es richtig bergauf geht. Im Zockzack führt der Weg durch die Felsen nach oben. Der Weg ist an allen schwierigen Stellen mit Leitern oder Drahtseilen gesichert. Der Zaun, der im Sommer noch zusätzlich montiert wird, steht im Moment noch nicht, dadurch wirkt die Schlucht noch etwas wilder. Stellenweise liegen noch einige Schneefelder in der Schlucht und verdecken den Weg, in den meisten Fällen kann man sie aber problemlos überqueren oder umgehen.

Irgendwann kam ich dann am oberen Ende der Combe Crède an und betrat ein sonniges Tal mit Sicht auf den Chasseral. Von hier an war dann eine Weile Schnee stapfen angesagt. Ich bin aber maximal 10cm eingesunken. Der Weg führte schräg den Hand hinauf und mündete beim Hôtel de Chasseral in die Fahrstrasse auf den Gipfel, den ich dann in kurzer Zeit erreichte. Das Gipfelfeeling wird leider durch den grossen Sendeturm etwas getrübt und die Sicht war leider auch mies. Ich ging deshalb ohne Pause weiter.

Nach dem Turm wurde die Gegend wieder wilder. Die Landschaft hat mich ein wenig an Schottland erinnert, wie ich es aus Filmen kenne (leider war ich noch nie dort). Der Weg führt immer dem "Grat" entlang. Theoretisch könnte man wohl diesem Weg bis nach Biel folgen und immer oben auf dem Berg bleiben.
Ich bin aber beim Parkplatz bei La Citerne an der Strasse Orvin-Corgémont abgebogen. Ich folgte dieser Strasse bis nach Le Hubeli. Teilweise kann man als Wanderer auch Abkürzungen durch den Wald nehmen und so unnötige Schleifen vermeiden. Von Le Hubeli aus geht es auf Feldwegen weiter, an einem Bauernhof vorbei und dann über Wiesen runter zum Bahnhof Sonceboz-Sombeval. Wo schon ein roter Zug nach Solothurn bereitstand. Ich dachte Solothurn wäre sicher ideal für einen Anschluss nach Zürich und beeilte mich deshalb, damit ich noch rechtzeitig einsteigen konnte. Das war ein Fehler. Der Zug fuhr zwar tatsächlich nach Solothurn, kurfte aber davor noch fast eine Stunde lang im Jura herum. Nehmt also nie den roten Zug der BLS sondern besser den normalen SBB-Zug nach Biel.

Von der Schwierigkeit her würde ich das Wegstück durch die Combe Crède im Moment als T3 einstufen. Wenn allerdings der Schnee weg ist , die Winterschäden am Weg ausgebessert und die Geländer montiert sind wird die Schwirigkeit nur noch T2 sein. Die restliche Strecke bewegte sich im Bereich T1 und T2.

Tourengänger: Domenic

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