Blumenwanderung auf dem Höhenweg im Neuenburger Jura


Publiziert von Baeremanni Pro , 30. April 2018 um 15:15.

Region: Welt » Schweiz » Neuenburg
Tour Datum:28 April 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-NE 
Zeitbedarf: 5:15
Aufstieg: 685 m
Abstieg: 863 m
Strecke:Col de la Tourne - Mont Racine - Col de la Vue des Alpes - Les Hauts-Geneveys
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV Postauto ab Neuchâtel Gare
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV Bahn
Kartennummer:232T Vallon de St.Imier

Beim Umsteigen von der Bahn auf das Postauto hingen die Wolken noch recht tief und die Strassen waren noch nass. Aber schon während der Fahrt auf den Col de La Tourne zeigten sich schon öfters hellere Flecken in der Bewölkung.
Immerhin war dann auch das Restaurant auf dem Pass schon offen und der gewohnte Akklimationskaffe musste schon noch sein. Zum Start der Wanderung waren nur recht wenige Meter auf der Teerstrasse, nachher fast nur noch Naturstrassen und (Jura) Bergwege. Die Route ist recht einfach zu finden und ist ein Teilstück des Jurahöhenweges (Nationale Route 5). Entsprechend auch markiert.
Schwierigkeiten wie z.B. ausgesetzte Stellen gibt es auf dem heutigen Teilstück keine. Auf und Ab, dazwischen Flachstücke gehören im Jura dazu.
Ungefähr ab "Les Sagneuse", so um 1250 MüM tat sich der Bergfrühling auf. Im dortigen Moor- und Sumpfgebiet blühten die "Bachbummelen" oder Dotterblumen.  Nur wenig weiter die ersten Narzissen oder Osterglocken. Nochmals etwa 100 m höher dann noch Krokusfelder. In diesen Feldern auch gerade noch das Frühlingsenzian. Auf dem ganzen Weg verbummelte ich wohl einige Zeit mit Fotografieren. War nicht ganz einfach, da stets eine mehr oder weniger starker Westwind die Blumen bewegte.
Nach und nach öffnete sich der Himmel mehr zu einem Frühsommertag, an windstillen Ecken wurde es angenehm warm.
Über die Alpweiden herrschte eine wunderbare Ruhe. Nur wenige Wanderer kamen mir entgegen. Erst oben auf dem Tête de Ran waren einige Gleitschirmflieger und genossen laut ihren Aussagen das optimale Flugwetter.
Das Hotel-Restaurant war auch noch geschlossen, also weiter und Picknick aus dem Rucksack. Kurz vor dem Col de la Vue des Alpes traf ich dann auf die "Bobbahn". Leider war oben kein EInstieg. Ich glaube, wenn das möglich gewesen wäre, ich wäre hinunter gefahren. Nicht nur das Kind im Manne, nein es wäre elegant gewesen, den steilen Abstieg so zu bewältigen.
Nun ja, der nächste Bus, welcher mich heimwärts gebracht hätte verkehrte erst um 17:35 h, Also 2 1/2 h warten stinkt mir gewaltig. Bei einem Bierchen entschliesse ich mich nach Les Hauts-Geneveys abzusteigen. Ich wählten den Weg welcher über die das Bobbahntunnel fast südwärts führt. Dabei kam ich zu weiterem Genoss von weiteren Narzissenfeldern. Beim Alpgebäude (Ferienhaus) "La Baume" bei P.1248 geht es südöstlich in den Wald hinein. Nach rund 400 m angenehmen Abstieges wieder Richtung Süd und stellenweise sehr steil an den unteren Waldrand. Nach ca. 300m (links ein Spielplatz) wieder um 90° nach Ost drehen. Entlang des Waldrandes, dann durch den Wald und schliesslich zum Abschluss auf Teerstrasse steil runter zur Hauptstrasse. Erfreulicherweise eine Unterführung, nach dieser hinunter zum Bahnhof. Hier ganz legal über die Geleise auf den Perron und von diesem via Unterführung zum Geleise 1 mit Buffet mit Terasse und Bierhahn.
Resume: Ich habe noch nie einen solchen "blumigen" Bergfrühling erlebt. Das war Super hoch 2.

Tourengänger: Baeremanni


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