Kienbergl, Kreuzspitz und Falkensee


Publiziert von Max Pro , 15. April 2018 um 20:48.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Chiemgauer Alpen
Tour Datum: 8 April 2018
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 700 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Inzell, Richtung Bad Reichenhall, Wanderparkplatz Zwing
Kartennummer:DAV BY19

Das Kienbergl mit seinen zwei Gipfelchen ist über den südseitigen Brennatsteig gut zu erreichen und auch nach einem Winter wie diesem zügig schneefrei.  Der Weg ist schnell erklärt, vom Gasthaus läuft man gut 600 Meter auf dem  Waldweg Richtung Westen und schwenkt dann nach rechts auf den Steig in den Südhang des Kienbergls. Bezeichnet ist die ganze Geschichte mit Nummer 28. Etwa 20 Höhenmeter unter dem bereits sichtbaren Gipfelkreuz des Kienbergls (links) weist ein rustikales, in die Jahre gekommenes Holzschild auf die Nomenklatur hin. 

Nach unserem kurzen Stopp am Kienbergl (links, 1071 m) wandern wir nach Osten zum Kreuzspitz, der mittlerweile auch ein Gipfelkreuz bekommen hat (rechts, 1135 m). Der Ausblick von beiden Spots ist für die mickrige Höhe gar nicht mal schlecht. Das Steiglein zum Kreuzspitz erscheint eine Spur anspruchsvoller als der Brennatsteig No 28, deshalb die Bewertung "knapp T3".

Nach dem Abstieg überlegen wir, was wir mit dem angebrochenen Tag noch anfangen könnten. Zunächst versuchen wir uns am Falkenstein, aber in dem südseitigen waldigen Abschnitt verlieren wir den Steig, krabbeln über sehr viel Windbruch und sind uns nicht sicher, ob wir uns auf dem gleichen Weg wie bei unserer Falkensteinüberschreitung befinden. Wir verlieren nach 200 Höhenmeter die Lust, irgendwie passt das nicht zusammen (eine Karte wäre gut, wenn man sie denn mitgenommen hätte...). Und jetzt?

Den Falkensee haben wir bei unserem ersten Besuch mehr oder weniger übergangen, vielleicht könnte der eine Alternative zu dem Gehopse über Totholz sein? So steigen wir ab zum Wanderweg und spazieren dann östlich des Falkensteins zum See. Es hat sich gelohnt, denn die Idylle ist perfekt. Kein Mensch weit und breit und die letzten Sonnenstrahlen komplettieren das schöne Ambiente.

Tourengänger: Max


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Kommentare (2)


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Nic hat gesagt:
Gesendet am 15. April 2018 um 23:08
Sehr schöne Tour! Das kleine Kienbergl steht neben dem Vogelspitz ganz oben auf meiner Liste der diesjährigen Frühjahrstouren. Ich erinnere mich gerne an die Überschreitung des benachbarten Falkensteins. Eine wunderschöne Gegend!

VG Nico

Max Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 17. April 2018 um 20:27
Danke, Nico!


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