Titlis Rundtour


Publiziert von D!nu , 14. April 2018 um 21:35.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:14 April 2018
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Ski Schwierigkeit: S
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-OW   Titlis und Wendenstockgruppe   CH-NW 
Zeitbedarf: 6:45
Aufstieg: 654 m
Abstieg: 2578 m
Strecke:20 km

Die Titlisbahn fährt um 7Uhr für das Personal auf den Titlis, diese Fahrt kann man auf Voranmeldung auch buchen. Da es uns zu früh war nahmen wir die Bahn um 8:30Uhr. Da dies eher spät ist, nutzten wir die Zeit um unser Auto bei der Talstation der Fürenalp zu parkieren. Vom Parkplatz der Fürenalpbahn fuhren wir sodann mit den mitgebrachten Bikes zur Talstation der Titlisbahn. Mit der ersten Bahn ging es dann auch hoch. Die Skier waren rasch montiert, der Einstieg in die Abfahrt zum Titlisjoch schnell gefunden. Die Abfahrt zum Titlisjoch ist breit und steil. Die Einfahrt auf den Grat der Titlisjöcher verpassten wir dann beinahe, da die Abfahrt dermassen Spass machte.

Auf dem breiten hinteren Titlisjoch angekommen, montierten wir unsere Steigeisen und packten die Skier auf den Rucksack. Mit dem Pickel stiegen wir auf den schmalen. ausgesetzten Teil des Grates. Dieser war jedoch dermassen gut gespurt, dass er einfach zu begehen war - leider ist er viel zu kurz :-) Am Ende der schmalen Passage wird es wieder angenehm Breit, sodass man sich beim Stand der Abseilpiste ohne Probleme für das Abseilen parat machen kann. Heute waren ungefähr 20 Personen auf der Titlis Rundtour, was bei der Abseilpiste auch zu einem kurzen Stau führte. Wir entschieden uns aufgrund der Verhältnisse mit aufgebundenen Skiern abzuseilen. Die zwei mitgebrachten 60 Meter Seile duften wir im Rucksack lassen, da die vorangehende Gruppe ihr Seil angeboten hatte. Im Ausstieg der ersten Abseilpiste entschieden wir uns abzufahren. Bei mir löste sich in einer Kurve des steilen Hanges ein Ski und ich segelte Rund 10 Meter hinunter :-/ Somit fixierte ich für den Rest der Abfahrt die Skier, sodass sie auf keinen Fall mehr ausklinken :-) 

In der Abfahrt peilten wir nun zur linken Seite des "Chli Gletscherli" die Abseilpiste der Schwarzen Naad an. Auch hier gab es wieder einen kleinen Stau. Dabei ist es wichtig, dass man Geduld hat und nicht versucht mit mehreren Seilschaften parallel ins Couloire einzusteigen. Im Schwarzen Naad fanden wir den Stand erst weiter unten an der Felswand, somit haben wir uns an einem sicheren Ort im Hang selber einen Stand präpariert. Nach der Schwarzen Naad konnten wir dann die Seile definitiv einpacken. 

Vom Schwarze Berg ging es dann mit Fellen in den Steilen Hang, hinauf zum Wendengletscher. Die Temperatur presste den Schweiss aus meiner Stirn, der Frühling hat mich dieses Jahr wieder einmal voll überholt :-D Auf dem Wendengletscher ging es gemütlich, mehrheitlich eher Flach Richtung Tierberg. Die Stufe, hinauf zum Sattel zwischen Grassen und Tierberg war schnell geschafft. Auf dem Sattel machten wir sodann auch unsere verspätete Mittagspause.

In einem grossen S ging es nun hinunter nach Ober Stäfeli. Uns zeigten sich Traumhänge mit Pulver. Ab Ober Stäfeli nahmen Narben von Lawinenniedergängen Vorhand. Dank einer solchen Lawine konnten wir dann schlussendlich auch über das Bachbett in der Schlucht von Bödmen bis knapp vor die Engelberger Aa fahren, wo uns die Krokusse begrüssten. Über den Wanderweg erreichten wir wieder die Talstation der Fürenalpbahn.

Tourengänger: D!nu


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Kommentare (2)


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Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 15. April 2018 um 10:16
sehr eindrücklich - Bravo!

D!nu hat gesagt: Danke Felix
Gesendet am 18. April 2018 um 12:44
Ja, es ist eine unvergleichbare, abwechslungsreiche Rundtour :-)
Beste Grüsse
Dinu


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