Wanderland Appenzell, April 2018, 3|4: Fähnerenspitz


Publiziert von Felix Pro , 4. Mai 2018 um 18:25. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum: 7 April 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-AI   CH-AR   CH-SG   Alpstein 
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 805 m
Strecke:Rüthi, Haltestelle Bahnhofstrasse - Innerer Färsch - Schiessstand Rüthi Falsen - P. 516 - Ametschils - P. 644 - P. 908 - (P. 1062) - P. 1134 - Kammhalden - Kamm - P. 1318 - Zapfen - P. 1285 - Forstegg - (P. 1355) - Resspass - Gross Sütteren - Fähnerenspitz - Fähnerenweidli - Boschgeren - P. 1171, Chäsmoos - Restaurant Eggli - Brand - P. 1041 - Mittlerer Gehr - Befig - Acker - P. 928 - Gossauerlis - Lichs - Wart - P. 820 - Haltestelle Steinegg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Huttwil - Langenthal - Olten - Zürich - Sargans - Buchs - cff logo Rüthi, Bahnhofstrasse
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Steinegg - Jakobsbad - cff logo Urnäsch
Unterkunftmöglichkeiten:chez Lise
Kartennummer:1115 - Säntis, 1095 - Gais

Nach längerer Fahrt mit ÖV (die Strecke am Walensee entlang - mit den Churfisten im Sonnenlicht vor blauem Himmel - ganz besonders schön) beginnen wir unsere längere Tour mit Gipfelüberschreitung vom Rheintal ins Appenzellerland bei der Haltestelle Rüthi, Bahnhofstrasse. Hier stellt uns die Wegfindung erst vor ein kleines Problem, ist doch der WW wegen eines grossen Neubaues weiträumig umgeleitet worden; wir bahnen uns schliesslich zwischen Bauabschrankungen und Absperrgittern hindurch einen "Weg" zum weiter oben auf der Originalstrecke verlaufenden WW.

 

Ab hier folgt nun einbeschaulicher Weitermarsch zwischen den letzten EFH von Innerer Färsch hindurch auf einem Strässchen hinauf zum Schiessstand Rüthi Falsen. Nach wenigen Metern hinunter ins Tälchen des Fallbachs überqueren wir diesen nach P. 516 und streben alsbald auf Ametschils im lichten Wald bergan.

Dieser Aufstieg, in doch angenehmer Steigung auf einem Fahrweg, zieht sich doch auf den weit ausholenden Serpentinen sehr in die Länge - immerhin sind dazwischen schöne Ausblicke ins Rheintal möglich. Nach P. 908 und an (P. 1062) vorbei erreichen wir wieder offenes Gelände, auf welchem unmittelbar bei P. 1134 ein älterer Unterstand uns gerade zeitgerecht (nach 1 ¾ h) zu unserer Znünipause „einlädt“.

Nach dieser schreiten wir über noch nicht für den Alpbetrieb „reifen“ Wiesen beschaulich hoch über Kammhalden zu der langen, kunstvollen, Trockensteinmauer, welche wir auf Kamm - auf dem nun flachen Weg zu P. 1318 - queren; hier sind auch gut die Schneerutsche oberhalb Leui, am steilen Hang unterhalb Ober Kamor, zu entdecken.

Sanft führt nun der WW auf einem Fahrweg hinunter zum Abzweig nach Zapfen; eine grössere Schneepassage mit umgestürzten Bäumen gilt es gleich zu Beginn im Jungwald zu umgehen. Danach ist der Weiterweg - auf der Schattseite schneebedeckt - bis zum flachen, offenen, Gelände auf Forstegg / Zapfen, ein einfacher. Hübsch ist hier nicht nur die Moorfläche, sondern auch der Ausblick Richtung Hoher Kasten und Alpstein.

 

Angenehm leitet anschliessend der WW (gelegentlich in Waldpassagen) hoch zu (P. 1335), von wo aus sich ein uneingeschränkter Blick zu Säntis und Umgebirge ergibt. Im nachfolgenden Abstieg gilt es einzig einer etwas steileren Schneepassage unmittelbar vor dem Resspass einige Beachtung zu schenken.

 

Hier beginnt nun der finale Gipfelanstieg; über einfaches, sanftes und gegen Westen hin offenes Gratgelände führt der Weg an Gross Sütteren vorbei hinauf zur eher ruppigen, schattseitig teilweise schneebefrachteten, Passage, welche steiler hochleitet zum respektabel schönen, aussichtsreichen, Gipfelplateau des Fähnerenspitzes.

Lange halten wir uns hier an der Sonne, bei windstillen Verhältnissen und schöner Rundumsicht (auch ins Rheintal bis zum Bodensee) auf, bevor wir uns auf den Abstieg machen.

 

Dafür halten wir uns nicht an den WW, sondern nehmen uns, teils weglos, teils auf erkennbarer Spur, den Westrücken als Variante vor, um hinunter zu gelangen nach Fähnerenweidli, und schliesslich, auf guter Spur, nach Boschgeren, wo wir endlich wieder auf den WW stossen.

Ab hier ist’s ein beschauliches, nicht lange dauerndes, Wandern via Chäsimoos zum Restaurant Eggli, wo wir uns auf der Terrasse niederlassen; im Gespräch mit zwei jüngeren Tischnachbarn stellt sich heraus, dass das Lokal Mitglied des 25 Destinationen umfassenden Appenzeller Whiskytreks ist …

 

Es gilt nun den längeren „Schlussbummel“ anzutreten: über Brand, P. 1041 und Mittlerer Gehr - bis hierhin über oft feuchte Wiesen - führt der WW; anschliessend können wir über trockene Strässchen via Befig, Lichs, Wart und P. 820 ins Aussenquartier von Appenzell Steinegg „einmarschieren", wo wir bei der Haltestelle Steinegg auf den Bahnersatz-Bus warten, welcher uns via Appenzell nach Jakobsbad fährt.

 

Nach einer Weiterfahrt mit dem Züglein (1 Station) bis Urnäsch, Bahnhof, marschieren wir durch Urnäsch hinunter, die Urnäsch überquerend, nach Urnäsch Hinteregg; hier deponieren wir - wieder bei Lise - unser Gepäck, und machen uns auf, zurück ins Dorf, in den Ochsen, wo wir doch angenehm zu Abend essen.

 

Zurück bei Lise, offeriert sie uns eine gute Flasche Rotwein und verschiedene Appenzeller-ähnliche Digestivs - besten Dank.

 

▲ 1 ¾ h bis Unterstand P. 1134

 

▲ 1 h 35 min bis Fähnerenspitz

 

▼ ½ h bis Eggli

 

▼ ¾ h bis Steinegg

 

unterwegs mit Jumbo


Tourengänger: Ursula, Felix


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