Höchiflue > Stelli: auch im dritten Durchgang mit Neuschnee


Publiziert von Felix Pro , 21. März 2018 um 21:37. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum:18 März 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 575 m
Abstieg: 575 m
Strecke:Egerkingen, Parkplatz Kirche - Jakobsleiter - Platte - P. 606 - Burst - (P. 653) - (P. 839) - Höchi Flue - P. 906 - Stelli - Stall westlich von P. 887 - Schlosshöchi - Weidli - Blüemlismatt, Restaurant - Armenfonds - Hüseren, P. 685 - Flüematt - (Flüeloch) - Egerkingen, Parkplatz Kirche
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Huttwil - Langenthal - Murgenthal - Fulenbach und Härkingen nach Egerkingen; der Parkplatz bei der Kirche dürfte nur für 4 h beansprucht werden
Kartennummer:1108 - Murgenthal, 1088 - Hauenstein

Weitere Folge der trüben Wettergeschichte - immerhin beschert uns auch der dritte Gang - nach demjenigen vor acht und diesem vor drei Jahren - über den Grat der Höchen Flue beschauliche Landschaftserlebnisse.

 

Vom Parkplatz der Kirche Egerkingen aus ist der Einstieg zur Jakobsleiter nach wenigen Metern erreicht; noch ist der sehr schön angelegte Weg schneefrei, Buchs und Flaumeichen (charakteristisch für diesen Wegabschnitt) jedoch bereits „überzuckert“. Ein prächtiger Blick übers Dorf - jedoch des grau-nebligen Wetters wegen nicht weiter - ergibt sich vom Pavillon „Schattenhäuschen“ aus. Über Platte, P. 606 und Burst wandern wir weiter hoch, allmählich abflachend, stets jedoch durch eine malerisch anmutende Waldwinterlandschaft, gegen (P. 653).

 

Länger zieht sich nun der beschauliche Anstieg angenehm hoch und weiter in die Nähe von (P. 839); hier nun beginnt im nun definitiv winterlich wirkenden Wald der steilere Gang hoch zum langen und meist flachen Grat, welcher mit schönen Wintersujets aufwartet, jedoch nie einen (besonnten) Blick in die Weite ermöglicht. Endlich erreichen wir den gut ausgestatteten sommerlichen Picknickplatz wenige Meter unterhalb der Aussichtsterrasse mit Panoramatafel und Sitzgelegenheit auf der Höchi Flue; weiterhin stellt jene den einzigen Anhaltspunkt für den heute unmöglichen Blick in die Ferne dar …

 

Nach kurzer Teepause wandern wir dem Grat entlang weiter, und alsbald steiler hinunter zum Übergang auf P. 906; wir fügen unserer Gratüberschreitung auch die nachfolgende übers Stelli an - kaum begangen (heute schon gar nicht) präsentiert sich dieser doch wenig wanderwegkonform, eher überwachsen und leicht ruppig. Mit altem Grenzstein und hübschen Baumgruppen ausgestattet, erfreut uns die Erreichung dieses kleinen Gipfels doch sehr, gleichzeitig „plangen“ wir auf eine baldige, windstille, Mittagsrast …

 

Dazu steigen wir am Westhang im gleichen Stil ab, treffen auf der Lichtung wieder auf den Stelli nordseitig umgehenden WW, und folgen diesem im Wald moderat hinunter bis zu den weiten Alpweideflächen oberhalb des Schlösslibächlis (welches zu Oberschloss bei der Burgruine Alt-Bechburg seinen Lauf nimmt).

Westlich von P. 887, wenig oberhalb des Ursprungs des Bächlis, suchen wir Unterschlupf für unsere Mittagsrast beim alten Stallgebäude (welches wir früher einmal auch schon dazu genutzt haben …).

Weglos durch den Schnee steigen wir anschliessend an zum Verbindungs-WW am Gratrücken zur Schlosshöchi - ein zwar mit ganz neuen Spuren versehener Gang durch leichten Tiefschnee und an hübschen Baumgruppen entlang leitet uns zum Abstieg zum nächsten Routenziel.

 

Innert Kürze ist auf dem schneebedeckten Hang einfach der Weg zum Vorgebäude und zum Restaurant Blüemlismatt selbst zurückzulegen - ausgebucht ist es heute (der Konfirmationen - und der Autozufahrt wegen …); wir erhalten für einen kurzen feinen Trinkhalt jedoch Tischrecht. Und entdecken zuletzt auch wieder die 25-jährige Katze, welche zwar nicht gestört werden will, jedoch in unserer unmittelbaren Nähe schläft …

 

Über die schneebedeckte Lichtung unterhalb der Blüemlismatt wandern wir zum Waldeingang und weiter zu P. 743; hier verlassen wir den WW und wenden uns dem Armenfonds zu.  Wenige Meter nach dem mit der entsprechenden Inschrift versehenen Felsblock entdeckt Ursula eine direkte Abkürzung hinunter nach Hüseren, P. 685, mit bekannter, grosszügiger Picknickstelle ausgestattet.

Auf dem nicht markierten, doch deutlichen, Weg - über weite Strecken von jungen Bärlauchblättern versehenen - Weglein schreiten wir hinunter zur Lichtung Flüematt. Wieder im Wald, finden wir rasch hinunter zum wohl ehemaligen Speicherbecken der Wasserversorgung von Egerkingen: heute präsentiert sich dieses als hübscher Teich (mit Insel, Enten und naher Picknickstelle).

Bekannt ist er uns ja, der über weite Strecken mit aus dem Fels herausgeschlagenen Stufen bestens eingerichtete, Weg - entlang einer ehemaligen Wasserleitung - am (Flüeloch) hinunter zum Ausgangspunkt; faszinierend ist er auch heute wieder, und bemerkenswert, die Anstrengungen, welche einst dafür unternommen werden mussten.

Vis-à-vis der Felswände beim Schattenhäuschen an der  Jakobsleiter kehren wir zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz bei der Kirche Egerkingen - eine empfehlenswerte Tour im nahen Jura; nun mal vorgemerkt für eine Clubtour …

 

▲ 1 h 25 min

 

▼▲▼ ½ h bis Hütte unterhalb Stelli

 

▼ ¼ h bis Blüemlismatt

 

▼ 40 min

 

unterwegs mit Jumbo


Tourengänger: Ursula, Felix


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