Morne Blanc 667m - Morne Seychellois National Park


Publiziert von MicheleK , 27. April 2009 um 00:59.

Region: Welt » Seychelles
Tour Datum:12 April 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: SY 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 240 m
Abstieg: 240 m
Strecke:Trailhead Morne Blanc - Morne Blanc 667m - Trailhead Morne Blanc
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Entlang der Sans Souci Rd. von Victoria nach Port Claud. Trailhead auf der Westseite der Insel bei p. 430m ist am Strassenrand beschildert kurz oberhalb der Teeplantage. Parkplaetze bei derselben.Es gibt auch Busse von Victoria.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Idem
Unterkunftmöglichkeiten:Casa Dani (50 EUR/Nacht, HP) in Bel Ombre ist fuer Preis/Leistung zu empfelen. Zahlreiche Hotels in Victoria und ueberall auf Mahe von BB bis Luxusoasen. Allgemein sind die Preise wie in der Schweiz oder hoeher.
Kartennummer:Rep. Of Seychelles, Mahe 6, 1:10'000, Veroeffentlich durch UK Ordonnance Survey, erhaeltlich bei Cataster Office, Independence Building, Victoria, Seychelles.

Die erste von 4 kurzen Wanderungen waehrend unserem Tauch/Wander/Badeurlaubs auf den Seychellen. Die inneren Seychellen sind insofern speziell als es sich um granitische Inseln handelt, die sich schon im Trias von den Landmassen des legendaeren Superkontinents Gondawanaland getrennt wurden. So gibt es, ausser den Riesenschildkroeten auch keine groesseren Landtiere und die Einfuhr von Hunden, Katzen und Ratten durch den Menschen hatte teilwese einen grossen Einfluss auf die endemischen Pflanzen. Die Inseln sind zudem die Heimat vieler seltenen Pflanzen und werden regelmaessig als Studienobjekt durch Pflanzenoekologen besucht. 

Die groesste Insel Mahe ist gerade 27 x 7 km gross und ideal in Tagesausfluegen auszukundschaften. Der gebirgige Morne Seychellois Nationalpark macht 20% der Inseloberflaeche aus, und ist mit dichtem Urwald bewachsen. Es gibt verschiedene markierte Wege aber der groesste Teil des Dschungels ist unberuehrt. Die erste der leichten Wanderungen fuehrt uns auf den Morne Blanc, der fuer den spektakulaeren Tieblick auf die Westkueste bekannt ist.

Interessanterweise wurden Teile des Nationalparks bis noch for 50 Jahren intensiv  durch Vanilla und Zimtplantagen genutzt, welche aber mit der Zeit aufgegeben wurden. Wie in den Alpen, hat sich der Mensch vom Urwald auf die Kuesten zurueckgezogen und heute existiert nur noch eine kleine staatliche Tee und Kaffeeplantage. Der Urwald ist deshalb an vielen Orten durch Pflanzen dominiert (wie z. Bsp der Zimtbaum) die nicht endemisch sind.

Gestartet sind wir kurz nach Sonnenaufgang um 6.30am, da ist die Luft noch klar and die Temperatur ertraeglich. Die Wanderung ist kurz, fuehrt ueber einen gut ausgebauten und markierten Weg,  z. T. etwas steil und rutschig, durch dichten Urwald einen Bergruecken hoch zum hoechsten Punkt. Es ist angenehm und meistens im Schatten der dichten Baeume. Etwas weiter dem Grat entlang gelangt man dann zu einer Aussichtsplatform die spektakulaer oberhalb an der 300m hohen W Wand klebt. Von da haben wir eine super Aussicht genossen.

Zurueck auf dem gleichen Weg zum Auto.

  

Tourengänger: MicheleK, SamX

Galerie


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