Roc de Courroux


Publiziert von Mo6451 Pro , 13. Februar 2018 um 19:10.

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum:13 Februar 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-JU   CH-SO 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 652 m
Abstieg: 591 m
Strecke:12,07 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:S3 Basel - Delémont; Bus 111 Delémont - Delémont,Morépont
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus 114 Bärschwil,Dorf - Laufen; S3 Laufen - Basel
Kartennummer:map.wanderland.ch, komoot

Der Winter hat uns noch fest im Griff. Zwar schien heute die Sonne von einem blauen Himmel, aber die Temperaturen waren tief im Keller. Trotz warmer Kleidung wurde ich nicht so richtig warm, obwohl ich meistens an der Sonne wandern konnte. Dementsprechend einsam war es heute auf den Wanderwegen und selten habe ich so saubere Schuhe von einer Wanderung im Jura mit nach Hause gebracht.

Heute fuhr ich mal wieder in den Solothurner Jura, am Ende überschritt ich auch die Grenze zum Kanton Basel Land. An der Haltestelle Morepont stand ich schon auf dem richtigen Wanderweg. Weiter geht es nun zur Pont de la Birse, eine kleine Brücke, die über die Birse führt.

Einige Meter weiter beginnt dann der Aufstieg auf den Grat zum Roc de Courroux. Da kam der Körper zumindest etwas auf Betriebstemperatur. Der Untergrund ließ sich recht gut begehen, denn er war gefroren. Bis zu P 597 folge ich dem Wanderweg nach Nordosten. Die Sonne scheint durch die noch laublosen Bäume und der Wald hält den Wind ab. Es gibt nur ab und zu ein paar laue aber kalte Böen.

Oben auf dem Grat geht es nun nach Osten zum Roc de Courroux. Hier oben liegt eine geschlossene Schneedecke. Diese lässt sich aber recht gut begehen. Nur ab und zu gibt es ein paar schmale Stellen, an denen Vorsicht nicht schaden kann, denn der Untergrund ist gefroren.

Weiter geht es in ständigem Auf und Ab Richtung Cabane. Dies ist  eine Ansammlung von verschiedenen Gebäuden mit separater Feuerstelle. Das größte Gebäude ist offen, Zeit für eine Mittagspause windstill und an der Sonne. Die Gebäude kann man für Feierlichkeiten mieten, Einheimische zahlen 50 CHF, Fremde 80 CHF.

An der Kreuzung könnte man in nördlicher Richtung nach Vadry absteigen, mein Weg führt aber weiter Richtung Osten. Bis P 840 verläuft der Weg jetzt im Schatten, da ist es richtig kalt. Bald kommt jedoch die Treppe, die mich wieder auf die Sonnenseite des Grates bringt.

Langsam geht es nun abwärts. Bei P 828 hätte ich die Möglichkeit weiter dem Grat zu folgen oder aber über den Wanderweg abzusteigen. Ich entscheide mich für Letzteres. Der Grat ist, wenn er schneefrei ist sicher eine Option. Ich kann jetzt in der Sonne wandern.

Bis zum Chalet du Retemberg ist es ein schöner Waldweg, dann wechselt der Wanderweg wieder auf die Schattenseite des Berges und es geht etwas steiler abwärts. Bei P 790 erreiche ich die zugeschneite Straße und wieder den Sonnenschein.

Jetzt geht es wieder aufwärts bis zur Höhe Hof Misteli und dann steil abwärts Richtung Hof Vögeli. Beim Abstieg ist wieder Vorsicht geboten, denn unter der Schneedecke ist der Untergrund blank gefroren. Man sieht dies in den Fahrrillen.

Hinter Hof Vögeli folgt der Wanderweg noch einige Meter dem Fahrweg und weiter bis ans Ende der Weide. Der nun folgende Abstieg im Nordhang ist schon etwas mehr als ein T2. Der Pfad ist extrem schmal, unter der Schneedecke liegt Laub und auch die Steine sind nicht sichtbar. Eigentlich der typische Juraweg, wenn der Schnee nicht wäre. Ein Ausrutscher hier hätte schon sehr böse Folgen.

Langsam taste ich mich abwärts. Am Ende des Waldes flacht das Gelände etwas ab und bei Bützi sind die Schwierigkeiten endgültig vorbei. Bis Bärschwil ist es nicht mehr weit und zum Schluss erreiche ich dann die Asphaltstraße. Bis zur Ankunft des Busses muss ich noch fast 45 Minuten warten, da kriecht die Kälte wieder in die Knochen trotz Sonnenschein.

Eine schöne Tour, teilweise macht der Schnee die Route recht anspruchsvoll.

Tour solo


Tourengänger: Mo6451


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Kommentare (5)


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Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 18. Februar 2018 um 18:23
schöne Fotos - hast du die 90er-Sony neu? (eine fantastische Kamera)
und: eine schöne Runde ...

lg Felix

Mo6451 Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 18. Februar 2018 um 19:51
Hallo Felix,

di 90er habe ich schon fast ein Jahr, neu habe ich die HX 400 V, die Bridgekamera. Erst habe ich mit Hasselblad, später über Jahre hinweg mit Canon fotografiert. Bei den kleinen Kameras haben die den Anschluss verpasst.

Was die Sony auszeichnet ist nicht nur die gute Bedienbarkeit sondern vor allem die Zeiss Objektive. Die sind einfach unschlagbar in der Qualität.
Beide Kameras sind mit fast 500 € nicht gerade billig. Die 90er, 449 € und die 400er 499 €.

Auch Hasselblad schwört auf Zeiss Objektive. Für mich immer noch dasn non plus ultra und das sieht man an der Fotoqualität.

LG Monika

Felix Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 18. Februar 2018 um 20:49
ja, die Zeiss-Objektive werden wohl schon was ausmachen - für die 90er hast du jedoch sehr viel Geld ausgegeben, die "werfen" sie dir ja für ~ 300 Fr. nach ...

lg Felix

Mo6451 Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 18. Februar 2018 um 21:00
das ist wie beim Auto, sie verlieren in den ersten Jahren an Wert.

lg Monika

Felix Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 19. Februar 2018 um 07:50
okay


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