Montaña de Chimbesque 426m und Montaña de la Estrella 284m


Publiziert von Sputnik Pro , 10. Februar 2018 um 18:51. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Spanien » Kanarische Inseln
Tour Datum:27 Januar 2018
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 1:15
Aufstieg: 300 m
Abstieg: 300 m
Strecke:2,5 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Las Chafiras wird unter Anderem vom Überlandbus Nummer 111 angefahren. Weitere Busse bedienen den Nahverkehr. Der Ausgangspunkt ist die Station „Isa“ im Ortszentrum (Busse 484 und 486), Zum Fuss des Montaña de Chimbesque sind 1km zu gehen. Fahrpläne vom Bus unter www.titsa.com .
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Analog Zufahrt zum Ausgangspunkt.
Unterkunftmöglichkeiten:Keine am Berg. Appartments in Las Chafiras, Hotels und Hostels sind an der nahe gelegenen Küstenorten.
Kartennummer:CNIG 1:25000: Los Cristianos (1102-I)

KEIN WITZ: EIN BERG VERSCHWINDET !

An unserem letzten Tag vor dem spätnachmittäglichen Rückflug wollten wir nochmals drei Gipfel in der Nähe unseres Hostels besteigen. Voe einigen Tagen fiel uns bei der Vorbeifahrt der Vulkankegel Montaña de Chimbesque auf den wir im Visier hatten. Daneben sollten zwei kleinere Vulkane stehen. Wie sich herausstellte exiestierte der eine gar nicht mehr und der andere hatte schon 40 Meter an Höhe eingebüsst. So ergab sich aus einer Dreierrunde nur noch eine Tour auf zwei Gipfel - und in Zukunft wird wohl wegen der Baumaterialförderung nur noch der Montaña de Chimbesque übrig bleiben.

Allgemeines zum Montaña de Chimbesque (426m):

Der spärlich bewachsene Vulkankegel liegt nördlich des Ortsrandes der Kleinstadt Las Chafitas im Süden Teneriffas. Er überragt das Umland un zirka 200 Meter. Nordöstlich des höchsten Punktes liegt ein kleiner Kessel (La Calderita) der von zwei weitern kleinen Nebengipfel im Borden und Südosten umrandet ist.  Der letzte Ausbrung des Montaña de Chimbesque ereignete sich vor etwa 77000 Jahren. Vom Kessel ist der Vulkan einfach zu besteigen (Schwierigkeitsgrad T2), alle anderen Flanken sind etwas steiler und weglos (T3).

Allgemeines zum Montaña de la Estrella (284m):

Der Schlackenkegel Montaña de Estralla liegt inmitten des Dreieckes zweier Ortschaften und dem Montaña de Chimbesque der nordöstlich liegt. Im Nordwesten ist das Dorf Aldea Blanca, in Süden die Kleinstadt Las Chafiras. Seit 1999 wurde das Gebiet zum Abbau für Baustoffe freigegeben. Sein ehemaliger nördlicher Nachbarvulkan Montaña Luceña (ursprünglich 325m) wurde schon nahezu vollständig abgetragen. Auch der nördliche Teil des Montaña de la Estrella existiert nur noch teilweise. Der ursprüngliche Gipfel hatte eine Höhe von 322m und wurde schon abgetragen. Im Januar 2018 hatte der höchste Punkt des Montaña noch eine Höhe von 284m. Von Süden und Südosten her kann der Berg noch erwandert werden (Schwierigkeit T2), Vorsicht an den Abbruchkanten.

Unsere Tour:

Mit dem Mietauto fuhren wir am späteren Morgen an den Nordrand der Kleinstadt Las Chafiras. Von der Hauptstrasse bogen bei den Casas del Capitán für wenige Meter auf einer Nebenstrasse ab und waren auch gleich am Südfuss des Montaña de Chimbesque. Wir parkten und Fahrzeuf und stiegen direkt den Vulkankegel hinuaf. Der Untergrung bestand aus hartem, verfestigtem Lavakiesgestein. Aus den Felsritzen wuchsen diverse Büsche und Kakteen was die Lanschaft interessant machte. Wenig unterhalb der Gipfels legte sich der Hang etwas zurück und schon waren wir auf dem Aussichtsberg.  Oben ist ein kleines Gelände eingezäunt aber wir konnten nicht erkennen weshalb. Vom Gipfel sahen wir auch dass es den Montaña Luceña nicht mehr gibt und der Montaña de la Estrella uch halb von einer Baufirma abgetragen wurde. Also war nun unser Ziel den höchsten Punkt des Estralls im Anschluss noch zu besuchen. Auf de ostseite stiegen wir weglos ab. Das Gelände war recht steil und man musste aufpassen um nicht auf Kieselsteinen ausrutschte die auf Felsplatten herum lagen. Vom Strässchen gingen wir direkt in Richtung dess Estrella Gipfels. Zuerst querten wir ein trockenes Bachbett, danach eine Ebene und über künstliche Erdhaufen erreichten wir den Grat welcher direkt auf den zur Zeit höchsten Punkt leitete. Das Gelände war ausserordentlich staubig was unangenehm war wegen dem starken Wind. Nach einer kurzen Rast stiegen wir ab zum Auto. Es war unser letzter Urlaubsgipfel, nun gingen wir noch was Essen, packten das Gepäck, gaben das Auto zurück und am späten Nachmittag gings zum Flughafen. 7 Tage, 7 Touren und 16 Gipfel und dazu Baden im Meer war das Ergebnis des herrlichen Urlaubs. Ich glaube, im Januar 2019 hau ich wieder für einige Zeit vor dem Schweizer Winter ab...

Genaue Route: Siehe beigelegte Karte.

Tourengänger: Sputnik, dabuesse


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