Endlich Regenpause - Fridlispitz (1624 m)


Publiziert von PStraub , 23. Januar 2018 um 17:14.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:23 Januar 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT4 - Schneeschuhtour
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Oberseegruppe 
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m

Nach tagelangen Niederschlägen wurde die Lawinengefahr auf Sufe 4 bis 5 hochgefahren. Das begrenzt den Spielraum für verantwortbare Bergaktivitäten drastisch.
Doch wenn es endlich wieder einmal trocken ist, muss man hinaus.


 Mit dem Auto bis zur Abweigung des Bergweges Richtung Schwändital. Ab hier auf diesem hoch. Weil in der Senke viel Schnee lag, habe ich sofort die Schneeschuhe montiert. Das war keine so grossartige Idee, sobald der Weg anfing zu steigen, war er fast überall schneefrei. Allerdings keineswegs wasserfrei: Bachbett würde zurzeit als Bezeichnung besser passen als Weg - nicht zuletzt, weil das angenzende Grundstück (wohl eher illegal) direkt in den Weg drainiert wird.

Von dort, wo der Weg wieder in die Strasse kommt (ca. 950 m) bis auf ca. 1230 m war die Strasse aper, danach habe ich die Schneeschuhe wieder anziehen müssen. Wenig später war Ende mit geräumter Strasse, nur noch eine alte Schneeschuh-Spur führte hinauf zu den Ferienhäusern der Sonnenalp. Am Ende des Waldes auf ca. 1360 m war auch diese Spur - und oft genug sogar die Strasse - nicht mehr zu sehen, vermutlich haben "Evi" und "Frederike" hier "Ordnung" gemacht.

Während auf der ersten Etappe der Schnee fürchterlich gepappt hatte, war er ab hier zwar tief und schwer, aber recht gut zu gehen.

Ab der Abzweigung im Tilimaa ist die Strecke rot-weiss markiert. Oder: "wäre". Die Markierungen sind so weit auseinander, dass man sich im Sommer auf die Spur am Boden verlassen muss. Die bei Schnee und Nebel halt nicht so gut sichtbar ist ..
Meist reichte es, den Tierspuren zu folgen. Das Wild benutzt anscheinend auch im Winter die gleichen Wege wie im Sommer, und diese folgen oft den gutgängigen Wanderwegen.
Auch wenn man den Weg verfehlt, ist das Risiko endlich: Der Hang ist zwar steil, aber durchwegs bewaldet.

Irgendwann kam ich dann doch zu weit nach rechts und erreichte den Grat dort, wo die markante Runse Richtung Oberurnen abbricht.

Obwohl ab und an ein Stück blauer Himmel geahnt werden konnte, lag der Gipfel in dichtem Nebel.

Im Verlauf des Abstiegs verzog sich der Nebel immer mehr, und als ich im Hüsliberg eine Dose Bier aus dem Kühlschrank nahm, war dort schon Sonne pur.

Bei der Rautiquelle machte ich einen Zwischenstop. Da drücken derzeit richtig grosse Mengen an Wasser aus dem Hang - es kommen Erinnerungen an das Frühjahr 1999 hoch.

Tourengänger: PStraub


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