Heiligkreuzkofel (2907m) und Zehner (3026m)


Publiziert von Chris_77 , 28. Dezember 2017 um 16:37.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum:13 Juli 2017
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Klettersteig Schwierigkeit: ZS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 980 m
Abstieg: 980 m
Strecke:12 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über das Pustertal ins Gadertal bis nach Badia. Parken am Sessellift zum Heiligkreuzhospiz.


Ein Wunsch aus dem vergangenen Jahr geht heute in Erfüllung. Wir starten zum Heiligkreuzkofelmassiv nach kräftigem Frühstück, wird die Tour heute doch konditionell recht fordernd.

Wir parken in Badia an der Talstation und fahren mit dem Sessellift zum Heiligkreuzhospiz. Direkt hinter dem Gasthaus geht`s dann auch schon los. Zuerst durch ein Waldstück direkt unterhalb des Kreuzkofels und schon bald auf einem schmalen Steig durch Geröll entlang der Westwand des Kreuzkofelmassivs. Recht bald kommen dann auch die ersten seilgesicherten Abschnitte, der Steig ist jetzt durchgehend schmal und ausgesetzt. Weiter geht es immer unterhalb der Westwand, teils in Kehren und immer wieder mit Gegenanstiegen im brüchigen Gelände. Die Umgebung ist einfach traumhaft, hat man doch während des Aufstiegs immer die Marmolata sowie die Sella und den Sassongher im Blick. An der Kreuzkofelscharte wenden wir uns nach Norden, der Kreuzkofel ist jetzt schon deutlich auszumachen, im Hintergrund rechts sieht man auch den Zehner.

Am Gipfel bietet sich uns heute eine tolle Aussicht, die Bewölkung hält sich heute dezent zurück und so sehen wir alle namhaften Dolomitengipfel einschließlich der Ötztaler und Zillertaller Alpen. Auch die Ortlergruppe ist heute unschwer auszumachen. Weiter geht's ein Stück bergab und an der Gabelung zum Zehner auf teils schlecht markierten aber gut sichtbaren Steig entlang der Kante des Heiligkreuzmassivs.
Am Beginn des Klettersteigs zum Zehner legen wir das Klettermaterial an. Der Steig ist technisch als eher einfach zu bewerten, dafür aber sehr ausgesetzt. Der Gipfelblick vom Zehner ist ebenfalls phänomenal, hier sieht man dann auch die steilen Platten des Neuner direkt nebenan.

Nach kurzer Pause steigen wir auch wieder ab, der Rückweg ist noch lang und erfordert dann auch im Abstieg nach der Kreuzkofelscharte volle Aufmerksamkeit. Zurück am Hospiz legen wir eine gepflegte Weißbierpause ein und schauen nochmal zurück auf die beiden Gipfel, die eindrücklich über halb der Westwand des Kreuzkofelmassivs stehen.

Fazit:
Absolutes Highlight unseres diesjährigen Aufenthalts in Südtirol bei nahezu traumhaften Verhältnissen. Konditionell recht fordernd, die Querung unterhalb der Westwand zur Kreuzkofelscharte sollte nicht unterschätzt werden. Bei feuchten Bedingungen und Vereisung aus meiner Sicht sehr gefährlich.

Zur Tour:
Heiligkreuzhospiz - Kreuzkofelscharte: T4+, I
Kreuzkofelscharte - Heiligkreuzkofel: T3
Heiligkreuzkofel - Zehner: T4+, I, ZS-, WS

Tourengänger: Chris_77


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