Der Tito Vrv in Winter (2747m) - Erreichte Höhe: 2325m


Publiziert von Nitt Gashi , 26. Dezember 2017 um 20:54.

Region: Welt » Mazedonien » Sar Planina
Tour Datum:24 Dezember 2017
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Ski Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: MK 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 575 m
Abstieg: 575 m
Strecke:14,53
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Startpunkt ist Popova Šapka, ein Skigebiet in der Nähe von Tetovo. Die Ortschaft kann man problemlos erreichen

200 Leute waren die beim traditionellen Winterbesteigung des Tito Vrv (2747m) dabei - keiner schaffte es bis zum Gipfel!

Am frühen Morgen des 24. Dezember 2017 starteten ca. 200 Bergsteiger vom Popova Šapka, einen Skigebiet auf rund 1800m Höhe, in der Nähe von Tetovo, zum traditionellen, bzw. alljährlichen Winterbesteigung des Tito Vrv, 2747m. Gegen 06:30h war die eigentliche Startzeit & der Weg führte uns erstmals nach Osten & danach Richtung Norden. Die ganze Zeit herrschten starke Winde mit teilweise dichten Nebel. Einige waren mit Steigeisen & Eispickel unterwegs, einige nicht & einer auf Ski. Im Voraus nutzten wir die Sommerroute zum Tito Vrv, da die eigentliche Route bei derartige Wetterverhältnisse zu schwierig & gefährlich war.
Als die eigentliche Aufstieg zum Gipfel begann, folgte danach auch dichter Nebel... Bei 2400m entschied sich der Gruppenführer die Tour wegen schlechten Wetters & sehr starke Winde (bis zu 70 km/h) abzubrechen. Ich hingegen erreichte eine Höhe von 2325m, als ich dann umkehrte.
Dennoch gingen einige weiter, darunter auch vier von unseren Leuten. Nur zwei konnten erfolgreich den Gipfel des Bakardan, 2704m erreichen, der Andere kehrte 50 Höhenmeter vor Tito Vrv um, dabei war er ohne Steigeisen & Eispickel unterwegs...
Gegen 13:30h erreichten wir Popova Šapka...

Fazit: Obwohl rund 200 Leute bei dieser traditionellen Wineterbesteigung des Tito Vrv, schaffte es keiner bis zum Gipfel. Aber man sagt, dass einige Bergsteiger es am Nachmittag, nochmal es versuchten,als das Wetter sich besserte & erreichten erfolgreich den Gipfel des Tito Vrv, angeblich... Ob mit oder ohne Ausrüstung, bei derartige Wetterverhältnisse konnte man den Gipfel nicht erreichen. Nach einige Aussagen, war der Wind so stark, dass einer unsere Leute beim Abstieg des Bakardan drei Mal umkippte. Dabei sah er wie ein mazedonischer Bergsteiger sein Eispickel in den Boden rammte & der Wind ihn, samt Eispickel trotzdem wegzog.
Dennoch war es eine ehrfahrenswerte Tour, unter extreme winterliche Bedingungen.

Tourengänger: Nitt Gashi


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