Fänerenspitz (1506 Meter)


Publiziert von Domenic , 10. April 2009 um 20:19.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:10 April 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-AI   Alpstein 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 720 m
Abstieg: 690 m
Strecke:15 Kilometer
Kartennummer:1:25'000 Nr. 1095 + 1115

Heute Morgen bin ich wieder mal früh aufgestanden und mit dem Zug nach Appenzell gefahren. Ziemlich genau um 9 Uhr startete ich bei strahlend blauem Wetter. Ich folgte dem Weg, der am Ufer der Sitter entlang führt bis Steinegg.

Von hier aus gings bergan. Über Wiesen, die meisten davon unter Mist begraben, ging ich bis zum Gasthaus Eggli. Von hier an lagen auch wieder kleinere Schneefelder am Wegrand. Ich folgte weiter dem offiziellen markierten Wanderweg Richtung Fänerenspitz. Ich musste aber bald feststellen, dass dieser Weg immer wieder von immer grösseren Schneefeldern zugedeckt wurde. Isch beschloss deshalb den Weg zu verlassen und querfeldein dem grösstenteils schneefreien Grat zum Gipfel zu folgen. Nach einem steilen und anstrengenden Aufstieg traf ich ziemlich genau um 12 Uhr am Gipfel ein und beschloss eine Mittagspause einzulegen und die Rundumsicht zu geniessen. Auf der einen Seite das Rheintal und die österreichischen Berge und auf der anderen Seite die Säntisgruppe. Einfach prachtvoll. Nur schade, dass es ein bisschen dunstig war und man deshalb den Bodensee nicht sehen konnte.

Nach der Pause folgte ich wieder ein Stück dem offiziellen Weg Richtung Resspass. Auf dieser Seite des Berges lag aber noch deutlich mehr Schnee, weshalb es schwierig wurde dem Weg zu folgen. Ich stieg deshalb querfeldein auf der schneefreien Westseite des Berges durch den Wald ab. Unten traf ich dann auf einen gut markierten Wanderweg, der mich dem Horstbach entlang nach Brülisau führte. Von dort aus folgte der Weg dem Brüelbach bis Weissbad. In Weissbad konnte ich dann einen Stehplatz in einem Triebfahrzeug ohne Wagen der Appenzeller Bahnen ergattern und damit bis Appenzell fahren, wo ich wieder in einen anständigen Regionalzug umsteigen konnte. Abschliessend kann ich sagen, dass es eine sehr schöne Tour war. Der einzige negative Punkt war der sehr starke Wind, der einem stellenweise das atmen ein bisschen erschwerte.

Tourengänger: Domenic


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