Blueme: Neuauflage der Schluchtenrunde - Cholere ▲, Gummi ▼ - und endlich auf den Vesuv


Publiziert von Felix Pro , 3. Januar 2018 um 13:20. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum:21 November 2017
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 880 m
Abstieg: 880 m
Strecke:Hünibach - Cholere - Cholereschlucht - Rainwald - Schoubhus - Dörfli - Schulhaus, P. 1009 - Uf em Stutz - Oberi Halte - P. 1096 - Vesuv - Schwendi - Höhenklinik Heiligenschwendi - Gründungsahorn Höhenklinik - Eggwald - P. 1245 - Bluemebrunne - P. 1389 - Schwändiblueme - Blueme - P. 1315 - Rittwald - P. 1037 - Schwanden - Im Loch - Staldegrabe - P. 844 - (Grabenmühle) - Sigriswil - P. 795 - Gummischlucht - Gunten
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Grünen - Konolfingen - Oppligen und Thun nach Hünibach
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus Gunten - Hünibach
Kartennummer:1207 - Thun

Bei ganztägig gutem Wetter - mit viel blauem Himmel, und den Gesamteindruck kaum schmälernden vorüber ziehenden, Wolkenfeldern - starten wir in Hünibach zur doppelten Schluchtrunde - mit immerhin 15 km Länge.
 

Nach dem Hof Cholere und dem engen Einlass in die Cholereschlucht weitet sich diese kurz; über eine Holzbrücke wird die Bachseite gewechselt. Danach führt der Weg etwas steiler hinauf zu den ersten der imposanten Wasserfällen. Unter der auf der südöstlichen Seite aufragenden mächtigen Hundschüpfeflue führt die Weganlage weiter schluchteinwärts. In der bewaldeten Steilstufe Cholere steigen wir weiter an entlang mehrerer prächtiger Stufen des Cholere-, Hünibaches; ebenso attraktiv erscheinen die badewannenähnlichen Wasserbecken.
Erst auf der unter Stägacher durchführenden Strasse, danach im Rainwald, folgen wir dem WW bis zur Hängebrücke ausgangs Choleregrabe, über welche wir über Landwirtschaftsland über Schoubhus zum Dörfli hinauf gelangen.
 

Gemächlich wandern wir nun der Strasse entlang nach Schulhaus, P. 1009, und weiter nach Uf em Stutz, P. 1060 und Oberi Halte. Auf P. 1096 angelangt, folgen wir dem Weglein einfach, doch über eine teils vereiste Schneeunterlage, hinauf zum aussichtsreichen, mit währschafter Gipfelbank um den stattlichen Gipfelbaum ausgestatteten, Vesuv.
 

Zurück auf der Strasse marschieren wir via Schwendi zur (Bernischen) Höhenklinik Heiligenschwendi, anschliessend auf dem WW zum Gründungsahorn (zwischen Winterberg und Schluechtegg). Auf jenem steigen wir im Wald in deren Richtung hoch, queren jedoch unter ihr im Eggwald hindurch zur Einsattelung auf P. 1245 - ein abermals herrlicher Blick Richtung Niesen und Stockhorn ist hier über die offene Schneise Schwändi-Allmit möglich.
 

Mit nun leicht zunehmender Schneeauflage - welche jedoch nicht gross stört - machen wir uns auf dem WW auf zu P. 1389, kurz davor laufen wir am leicht eingeschneiten Bluemebrunne vorbei. Durch etwas tieferen Schnee stapfen wir zur Schwändiblueme, von welcher sich ein hervorragender Blick auf Thun ergibt.
 

Zurück auf P. 1389 folgt der Schlussanstieg zur Blueme, im kleinen Hüttchen wenige Meter unterhalb lassen wir uns zur Mittagsrast nieder.
Durch erstaunlich viel Schnee steigen wir auf dem WW in südöstlicher Richtung ab zum P. 1315; auch anschliessend, erst auf der Strasse, dann auf unter dem Schnee kaum ersichtlicher Spur im Rittwald, bleibt uns dieser treu bis zum südlichsten Waldzipfel.
 

Im Weiteren können wir wieder auf aperer Unterlage - auf steilem Strässchen und Fahrweg - zu P. 1037 und dem Sigriswiler Dorfteil Schwanden absteigen. Ausgangs Dorf stechen wir im Wald via Im Loch steil hinunter in den Staldegrabe; meist weit über dem Grabengrund wandern wir talauswärts, bevor wir steiler hinunter zur Vereinigung mit dem Büelgrabe gelangen.
 

Den Guntebach überschreitend und ihm folgend - mal näher, mal höher über ihm - erreichen wir den äusseren Bezirk der grossen und vielseitigen Anlage der Grabenmühle; an einem Teich und dem Gehege der Rothirsche Zeus und Cleopatra vorbei wandern wir weiter talauswärts.
An der Alpaca-Herde besagter Institution vorbei  marschieren wir in Sigriswil ein - auf einer Restaurantterrasse geniessen wir an der Sonne die (vorzeitigen) Getränke des Einkehrschwungs.
 

Etwas später steigen wir auf der Sigriswilerseite der imposanten und eleganten Panorama Brücke Sigriswil - Seite Aeschlen unter dieser hindurch auf zahlreichen Serpentinen ab in die Gummischlucht. An deren Ende (die Schlucht selbst ist für „Normalwanderer“ nicht begehbar) nahe P. 610 folgen wir jedoch nicht mehr dem WW, sondern dem Lauf des Guntebachs hinein ins Dorf Gunten und zur Bushaltestelle.
 


Tourengänger: Ursula, Felix


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