Wildbarren (1448m)


Publiziert von gero Pro , 9. April 2009 um 20:16.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Bayrische Voralpen
Tour Datum: 9 April 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 615 m
Abstieg: 615 m
Strecke:Regau - Felixalm - Wildbarren - Jochstein - Bichlersee - Regau
Zufahrt zum Ausgangspunkt:München - Oberaudorf - Agg - Regau
Kartennummer:Wander- und Freizeitkarte "Rund um die Hochries" 1:35.000

ENDLICH! Es wird Frühling - auch in den bayerischen Alpen frißt die derzeitige Warmluft den Schnee weg. Die heutige Unternehmung hatte ganz anderen Charakter als noch vor einer Woche mein Kampf gegen die Schneemassen am Altlacher Hochkopf. Ich startete kurz nach 6 Uhr von einem Waldparkplatz (870m) kurz unterhalb des Gasthauses Regau (westlich von Oberaudorf / Inn oberhalb der Straße zum Tatzelwurm) und folgte dem Forstweg 5b (teils Weg Nr. 1) hinauf bis kurz vor die Felixalm. Danach geht es etwas steiler den Südhang hinauf zum Wildbarren, einem bewaldeten Kopf von 1448 m Seehöhe. Man braucht derzeit etwas Geländeblick, um den besten Aufstieg zwischen den Schneeresten und den aperen Bereichen des Südhanges zu finden; gelegentlich gibt es Wegweiser, aber keine Markierungen.
Die Schneereste stellen keine wirkliche Behinderung mehr da - bildlich gesprochen, kann man zusehen, wie sie dahinschmelzen.
Für den Aufstieg zum Gipfelkreuz benötigte ich knapp 2 Std. - schon um 8 Uhr ließ ich es mir bei einer ausgiebigen Frühstücksrast gutgehen. Der Wildbarren mag bei klaren Luftverhältnissen ein recht schöner Aussichtspunkt sein - heute war es aber extrem dunstig, so daß ich noch nicht einmal den südlich vorgelagerten Wilden Kaiser sehen konnte. Die kleineren Berge der Umgebung (Heuberg, Kranzhorn) sind praktisch schneefrei, wohingegen die etwas höheren Massive (Traithen, Wendelstein, Spitzstein) noch vollflächig schneebedeckt sind. Noch - wohlgemerkt....
Für den Abstieg wählte ich den Kamm, der westlich hinabführt Richtung Bichlersee (Wegweiser Nr. 5c, später Weg Nr. 2 - keine Markierungen). Dieser Weg ist ebenfalls unschwierig zu begehen, man kommt unterwegs an der winzigen Waldkapelle "Dreifaltigkeit" vorbei (mehr ein Marterl). Kurz danach kann man in wenigen Minuten einen kleine Abzweig zum Jochstein (ca. 1350m) machen). Wiederum nach wenigen Minuten passiert man den eindrucksvollen Aussichtspunkt "Dreifaltigkeit": von hier gute Übersicht über das nordseitig vorgelagerte, etwas niedrigere Gelände der Astenalm, des Rehleiten- und Riesenkopfes.
Schließlich erreicht man nach einer Nord-Süd-Schleife des Weges (vgl. Landkarte) einen Forstweg, der zum Gasthaus Regau und etwas darunter zum Ausgangspunkt zurückführt.

Tourengänger: gero

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