Einstein 1866 m von Norden aus dem Achtal und noch mehr....


Publiziert von Winterbaer Pro , 9. November 2017 um 23:56.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:27 September 2017
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   D 
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:10 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz Achtal (kostenlos)
Kartennummer:BY 5 Tannheimer Berge Köllenspitze, Gaishorn

Dieses Jahr haben wir für uns zum ersten Mal einige Gipfel in den Tannheimer Bergen besucht. Der Einstein fehlte uns noch. Das soll ja auch so ein fürchterlich überlaufener Berg sein, wie viele „prominente“ Gipfel in dieser Gegend. Wollen wir dann überhaupt da hoch?

 

Von Norden aus dem Achtal soll es ruhiger zugehen, hat man uns gesagt. Also starten wir an einem Wochentag mit nicht optimalem Wetter am Parkplatz bei der Bushaltestelle im Achtal.

Der erste steilere Anstieg im Wald vom Parkplatz weg mit den vielen, nassen Wurzeln hoch zur Forststraße, ist heute sehr glitschig und matschig und wir beschließen, hier auf keinen Fall wieder abzusteigen, sondern die viel längere Forststraße zum Schönkahlerparkplatz zu nehmen...bevor man sich noch die Haxen verknaxt!

 

Bis zur so schön gelegenen Einsteinhütte treffen wir heute keinen Menschen, aber es fängt schon wieder an zu nieseln. Wir steigen weiter ganz alleine hoch in Richtung Einstein-Ostgrat. Im Nordkar unter dem Einstein tummeln sich heute ganz viele Gemsen mit ihren Jungen. Wir genießen die Einsamkeit und Stille mit ihnen, bis wir zum Grat hochkommen und nun wieder das Geschrei von Menschen hören, die hier in viel größerer Anzahl von Süden ankommen. Der Einstein ist wirklich immer gut besucht und die meisten nehmen den leichteren Weg von Süden.

 

Der Nordanstieg birgt zwei Passagen mit bei Nässe sehr rutschigen Felsplatten, die mit einem Seil versichert sind. Heute ist es aber trotz Versicherung nicht besonders angenehm. Die Felsen sind total schmierig, die Textilseile auch. Besonders im Abstieg muss man hier schon gut aufpassen, sonst macht man über dem Abbruch den Abflug.

 

Am Grat angelangt führt der Weg über ein paar Felsstufen hoch zum Gipfelkreuz. Viel Platz ist nicht auf dem Gipfel des Einstein und so kann man hier auch dem lauten „Gipfelbiergarten“ wieder mal nicht entrinnen, den ein paar Menschen immer in den Bergen abhalten müssen. Die Aussicht ist schön, aber insgesamt wird auch der Einstein sicher nicht unser neuer Lieblingsberg werden. Einfach zu leicht und schnell von Süden erreichbar und viel zu beliebt.

 

Im späteren Aufstieg kommt heute dann noch die Sonne hinter den Wolken raus und es wird schön warm. Lange bleibt es leider nicht so und als wir später wieder an der Einsteinhütte ankommen und unseren dort deponierten Kaffee kochen wollen, ist es schon wieder eiskalt und fast am Regnen.

 

Die Begegnung mit den Gamsfamilien und mit einer ganz, ganz netten Hikrin (hat mich wirklich sehr gefreut!!) hat mir sehr gefallen. Nochmal müssen wir aber wahrscheinlich nicht auf den Einstein. Da gibt es für uns Berge, wo es uns viel besser gefallen hat:-)

 

Anmerkung: wir sind gerne und oft draußen in der Natur. Aber nicht jeder „Spaziergang“ ist es wert, daraus einen Bericht zu basteln. Deshalb hänge ich hier wieder ein paar Fotos von anderen Plätzen an diesen Bericht an. Das schont nebenbei auch noch den Hikr. Server:-)

 

 

Quest'anno per la prima volta abbiamo visitato alcune vette nelle montagne di Tannheim. Il Einstein ci mancava ancora. Si dice che un`altra volta si tratti di una cima terribilmente sovraffollata come molte montagne preferite in questa zona. Vogliamo veramente andare lassù?

A nord dall`Achtal dovrebbe essere più
tranquillo, ci hanno detto. Quindi un giorno lavorativo con un tempo non ottimale partiamo dal parcheggio alla fermata dell'autobus nell`Achtal.
Già il primo passagio ripido di salita nel bosco camminiamo sopra tante radici bagnate e paludose fino alla strada forestale. Oggi è troppo scivoloso e fangoso e decidiamo che qui non scenderemo più, ma di prendere in discesa la forestale molto più lunga per il parcheggio Schönkahler. Non vale la pena di rompersi le gambe!

Oggi non incontriamo nessuno fino a raggiungere la bella capanna dell`Einstein, ma qui inizia a piovere
di nuovo. Continuiamo a salire in solitudine in direzione della cresta Est dell`Einstein. Nei pendii a nord sotto l'Einstein incontriamo un sacco di bei camosci con i loro piccoli. Godiamo la tranquilità con loro fino a quando arriviamo sulla cresta e sentiamo ancora le grida di uomini, che qui arrivano in gran numero dal lato sud. L'Einstein è veramente sempre ben visitato e la maggior parte prende la salita più facile da sud.

La salita dal
nord ha due passaggi con lastre di roccia oggi con la pioggia molto scivolose e bagnate, assicurate con una corda. Oggi non è molto piacevole nonostante l'assicurazione. Le rocce e anche le corde tessili sono totalmente fangose. Soprattutto nella discesa si deve stare attento qui, altrimenti si volerebbe in giù attraverso le rocce ripide.

In cresta, il sentiero su alcuni gradini rocciosi conduce fino alla croce di vetta. Un sacco di spazio non c`è in questa vetta e quindi non si può sfuggire al casino di una birreria all`aperto, che alcuni uomini fanno sempre in montagna.

La vista è bella, ma in generale l'Einstein certamente non sarà la nostra nuova cima preferita. Troppo facile e veloce da raggiungere da sud e così troppo frequentata.

Più tardi nella salita, il sole esce dalle nuvole e il tempo diventa bello e caldo. Purtroppo non rimane così per molto tempo e quando più tardi in discesa arriviamo di nuovo alla capanna dell`Einstein per
preparare il nostro caffè depositato lì in salita, fa freddo e sembra di incominciare a piovere di nuovo.

L'incontro con le famiglie dei camosci e con una Hikriana
finora sconsociuta e molto, molto simpatica (sono stata veramente contenta dell`incontro!!) mi è piaciuto moltissimo. Ma non dobbiamo salire sull`Einstein un`altra volta, come crediamo. Ci sono montagne per noi, dove ci è piaciuti molto meglio :-)

Nota: spesso usciamo nella natura. Ma non ogni "passeggiata" vale la pena di ne fare un rapporto qui. Ecco perché vorrei allegare alcune foto di altri posti a questa relazione. Anche questo risparmia il Server di Hikr. :-)


Tourengänger: Winterbaer


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Kommentare (2)


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BaumannEdu hat gesagt:
Gesendet am 10. November 2017 um 10:01
Einstein (der Physiker): das ist steigerungsfähig, Zweistein ist eine Komic-Figur, Dreistein wäre so etwas wie der Dreispitz in CH.

Winterbaer Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 10. November 2017 um 11:01
Einstein, Zweistein, Dreistein....uns ist jeder Berg recht:-)
Wenn man da nur oben sitzen kann und einfach schauen und genießen darf...in Ruhe und die Stille "hören" könnte...wenn Du weißt, was ich meine? Gipfel an sich zählen für uns gar nichts. Es ist das wunderschöne Gefühl auf einem Berg, das man da oben haben kann, das einem so viel gibt und einen mit Energie auffüllt. Deshalb gehen wir auf einen Berg:-) Leider ist es nicht auf jedem Berg so....und das liegt nicht an dem Berg selber. Der kann gar nix dafür...


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