Hulftegg - Strahlegg - Goldloch - Chrüzegg - Schutt (Goldingen)


Publiziert von Baeremanni Pro , 7. November 2017 um 17:37.

Region: Welt » Schweiz » Zürich
Tour Datum: 3 November 2017
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-SG   CH-ZH 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 858 m
Abstieg: 977 m
Strecke:Hulftegg - Schnebelhorn - (Goldloch) - Dägelsberger Wiesli - Kreuzegg - Schuttzegg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV (Postauto) nach Mühlrüti, dann mit gleichem Bus weiter zur Hulftegg. (Zuschlag Fr.5.--). Bei Einstieg in Bütschwil dem Chauffeur anmelden !
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postauto abSchutt (Goldingen)
Kartennummer:226T Rapperswil

Laut Meteo soll es nochmals einen schönen Tag geben. Also beizeiten los von zu Hause, es ist doch ein langer Anfahrtsweg vom unteren Emmental ins Tösstal, bzw. auf die Hulftegg.
Kein Problem und einen Startkaffee gibt es auch noch im Gasthaus Hulftegg. Kurz nach 10:00 h mache ich mich auf den Weg.
Viel über den Weg zu beschreiben ist müssig, gar viele Berichte sind schon im Hiker deponiert. Das schöne Wetter verleitete offenbar noch Einige das Schnebelhorn zu besteigen, es herrschte recht reger Betrieb da oben. Auch ich mache mal eine Rast, Foto- und Dursthalt.
Nun den üblichen Abstieg Richtung Chrüzegg, unter der Schindelberghöchi durch bis zum kleinen Pass wo der Weg zum Schindelberg schwenkt. Auf der MobilSchweiz-.Karte als Neurüti bezeichnet finde ich den Wegweiser zum "Goldloch". Jugenderinnerungen werden wach und ich mache den Abstecher zum diesem Stolleneingang. Richtigerweise versperrt und abgeschlossen, doch kommen gerade zwei Wanderer hinaus und ich kann einen kurzen Blick hinein werfen. War letztmals so im Alter von 7 Jahren mit meinem Vater her. Lang ist es her, 70 Jahre. (Der Schlüssel ist nach wie vor im Restaurant Tierhag deponiert)
So und jetzt mach ich den Bock. Statt ganz zurück zum beschriebenen Punkt Neurüti zu gehen, ziehe ich weiter auf den Dägelschberg. Erst beim Abstieg merke ich, dass ich den Abzweiger verpasst habe. Auf der Karte sehe ich, dass beim "Dägelsberger Wiesli die Forstrasse durchgeht. Auf dieser dann erst fast eben in die Gegenrichtung bis zum Talschluss und den Übergang über die Hindertöss. Nun wieder Spitzkehre und nun stetig steigend in Richtung Schindelberg. Auf dem Bergkamm, so ca.250 m vor dem Berggasthaus komme ich wieder auf den "normalen" Weg. Dieser Umweg verlängerte meine Wanderung um rund 2.5 km. "Selber Schuld!"
Ich verzichte deshalb, auch noch über die Rossegg zu wandern, sondern halte mich an den eher flach verlaufenden Weg und komme bei P.1199 Hinterchreuel wieder auf die Route. Zwar ein Stück länger, dafür weniger Höhenmeter. Nun aber noch durch das Bergsturzgebiet Brüch hinauf zur Chrüzegg, schliesslich dann hinunter zum Berggasthaus Chrüzegg
Nach dem Zvierihalt noch einmal weiter und nun rund 450 Meter hinunter nach Schutt, der Talstation der Atzmännigbahn. Ich muss gar nicht lange warten, so kommt schon das Postauto nach Schmerikon. Mit einem grösseren Schluck Hopfengebräu schliesse ich dort die ausgedehnte, aber schöne Wanderung ab.

Tourengänger: Baeremanni


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