Marmolada - 3343 m


Publiziert von Woife Pro , 3. November 2017 um 21:30.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum:13 September 2000
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS-
Klettersteig Schwierigkeit: WS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Am 12.09.2000 820 hm Abstieg und 570 hm Aufstieg. Am 13.09.2000 insges. 1100 m Aufstieg und 1440 m Abstieg

Am 12.09.2000 ging ich bei Kaiserwetter von der Boé-Hütte am Rifugion Forcella Pordoi vorbei und dann steil hinunter zum Pordoipaß. Über den schönen Bindelweg, der herrliche Ausblicke vor allem auf die Marmolda bietet, ging´s leicht abfallend hinunter zum Fedaia-See. Dann steil hinauf zum Rifugio Pian dei Fiacconi, wo ich eine gepflegte Unterkunft fand. Am Abend bot ein heftiges Gewitter in den Tofanen ein schaurig-schönes Erlebnis.
Am 13.09.2000 entschloß ich mich, trotz vieler Wolken auf die Marmolada zu steigen. Zuerst ging ich leicht fallend nach Westen bis zum P. 2480 am Fuße einer großen Felskante. Von dort mit Steigeisen über den westlichsten Teil des Marmolada-Gletschers hinauf in die Felsen - tw. versichert - zur Forcella di Marmolada (2896 m). Einige Kavernen aus dem 1. Weltkrieg vermittelten ein bedrückendes Gefühl. Das Wetter war bewölkt, aber die Sonne überwog. So kletterte ich zügig den versicherten Steig am Westgrat hinauf. Tw. vereist, aber gut zu schaffen (ein Klettersteigset hatte ich nicht dabei). Eindrucksvolle Rundumsicht vom Gipfel. An der unschönen Hütte gab´s sogar einen guten Espresso. Da die Wolken zunahmen, kletterte ich recht schnell den Westgrat hinunter, mußte allerdings immer wieder mal warten, um aufsteigende Berggeher vorbeizulassen. Das Absteigen auf dem Gletscher unter der Forcella di Marmolada war dann doch etwas anstrengend. Recht bald traf ich dann wieder beim Rifugio Pian dei Fiacconi ein, wo ich mir eine schöne Marende und ein Viertel Roten gönnte. Dann eilte ich schnell zum Fedajastausee, in dem ich meinen Schweiß abwusch und frische Sachen anzog.Das Wetter verschlechterte sich immmer mehr; es begann zu donnern.  Per Autstop fuhr ich dann über Canazei nach Auer im Etschtal. wo ich den Zug in die Heimat erreichte. Nie vergessen werde ich die heftigen Diskussionen mit dem an sich sehr netten Autofahrer, der mich mitnahm und der ein fanatischer Anhänger eines freien Pandanien und der Los-von-Rom-Bewegung war.

Tourengänger: Woife

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