Hausstockrundtour


Publiziert von ossi , 6. April 2009 um 13:36.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum: 4 April 2009
Hochtouren Schwierigkeit: ZS
Ski Schwierigkeit: S
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   Hausstockgruppe   CH-GL   Segnas-Vorabgruppe 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1860 m
Abstieg: 1860 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz Militäranlage Wichlen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:dito
Unterkunftmöglichkeiten:Elm
Kartennummer:1193 und 1174 und 1194

Logische, lohnende und alpinistisch interessante Rudtour über den Hausstockgipfel (wenn auch nicht ganz freiwillig, grins...)

Aufstieg: Start beim Parkplatz der Militäranlage Wichlen zuhinterst im Sernftal. Von da geht's taleinwärts und ein erstes Mal steil hoch auf die Spitzegg, weiter südlich an den Siwellenchöpf vorbei bis unter die Huustockegg, die südlich über ein Firnfeld und schliesslich über ein Band bestiegen wird. Ab hier führt die Tour mehr oder weniger gerade aufwärts durch die steile NE-Wand des Hausstocks auf den Gipfelgrat wenig nördlich des Gipfels. Hierzu siehe unsere Weganlage in der Bilderreihe. Nach oben hin wird die Wand immer steiler und man kommt nicht umhin, die Skier abzuschnallen und sie hochzubuckeln.

Abfahrt: Für die Rundtour wählt man die Normalabfahrt über die einigermassen steile Südwestwand des Hausstocks und traversiert hinüber zum Panixerpass; schöne Ausblicke ins Bündnerland sind garantiert. Ab Panixerpass geht's dann wieder ein Spürchen rassiger nordwärts durch ein schmales Gebirgstal zurück zum Parkplatz bei der Militäranlage. Das Tal bietet einige schöne offene Hänge und kaum mehr eine Traverse, auch die Ausblicke ins obere Sernftal und zum Chärpf sind schön. Der Gipfelhang war schön aufgesulzt, leider aber etwas kurz. Der Schnee in der Abfahrt vom Panixerpass blieb vermutlich den ganzen Tag hart.

Ossis Lehrstunde: Für mich ging das Timing nicht auf. Idealerweise hätten wir für die Abfahrt durch die NE-Wand um 10.00 starten müssen, ich schaffte es erst um halb elf. Ohne Pause nach diesem wirklich sehr harten Aufstieg schien mir die Normalabfahrt dann doch geeigneter. Im Aufstieg durch die Wand ist mir überdies zuerst beim erstmaligen Gebrauch ein Harscheisen gebrochen, sodass ich nur noch eines zur Verfügung hatte. Etwas später ist mir dann noch ein Skistock die Flanke runtergerutscht (das war nun mein Fehler), was den weiteren Aufstieg auch nicht zwingend einfacher machte. Für die Abfahrt hätte ich immerhin den Pickel dabei gehabt. Naja, solcherlei Erlebnisse stärken die Psyche. Ich würd die Wand bei Gelegenheit gerne nochmals versuchen: Wer will, darf gerne mitkommen.

Tourengänger: ossi, 3614adrian

Galerie


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AS
4 Apr 09
Hausstock-NE-Wand · 3614adrian

Kommentare (1)


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Alpin_Rise Pro hat gesagt:
Gesendet am 6. April 2009 um 15:06
Grautliere, gut verkauft!
Ein Aufstieg über diese Wand ist auch nicht zu verachten, und deine Abfahrt war einiges länger ;-)
Ich hoffe, dass es bald ohne SCH-Faktor klappt, we'll see!


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