Herbst-Sonnenuntergang im Alpstein


Publiziert von MunggaLoch , 28. Oktober 2017 um 21:02.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:18 Oktober 2017
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG   Alpstein 
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:Lutertannen - Windenpass - Gmeinenwishöchi - Risipass - Lutertannen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV geht auch ;-) Bei Lutertannen hat es 5 Parkplätze

Ach, ich mag spezielle Touren. Und Sonnenuntergangstouren gehören dazu.
Und im Herbst sind die nochmals spezieller, da man schon recht zeitig unterweg sein muss.

Ich entschied mich, etwas früher Feierabend zu machen und konnte um 16 Uhr in Lutertannen loslaufen. Um ca. 18:30 Uhr geht die Sonne unter, das wusste ich.
Also würde der Lütispitz drin liegen.

Ich startete recht zügig. Ok, ich gebs zu, ich startete viel zu schnell. So schnell, dass ich bei "Hoffert" schon recht platt war. Ich quälte mich noch bei zum Windenpass und machte dort eine kurze Pause.

Hier studierte ich die zukünftige Sonnenbahn, resp. wo und wie die Sonne dann ungefähr untergehen wird. Und merkte, dass evtl. die Gmeinenwishöchi fast genau vor dem Lütispitz steht beim Sonnenuntergang.
DAS (und auch mein physischer Zustand) liess mich mein Routenziel ändern. Ich würde gleich auf die Gmeinenwishöchi gehen, dann ist sicher nichts mehr im Weg ;-)

Und ich wurde nicht enttäuscht. Es war phantastisch!
Das Tüpfchen auf dem i war dann der Rückweg. Weil ich eben nicht auf dem Lütispitz stand und den gleichen Rückweg nehmen musste, konnte ich von der Gmeinenwishöchi auf den Risipass absteigen und einen anderen Rückweg unter die Füsse nehmen. Das mag ich.

Gut eine Stunde nach Abmarsch erreichte ich das Auto wieder. Und es war schon richtig stockdunkel! Leider hatte ich nur meine kleine Kamera dabei. So gab es nicht auch noch schöne Bilder vom Sternenhimmel ;-)

Fazit: Ich kann Sonnenuntergangstouren nur so empfehlen!


Anmerkung für Nachahmer: Für das Nachlaufen von Touren reicht das gramatikalische und inhaltliche Verständnis dieses Berichts nicht unbedingt aus. Nebst Respekt gegenüber der Natur ist auch Grundwissen (z.B. über die Schwierikeitsstufen der T-Skalen oder Lawinengefahrenstufen) und eine seriöse Tourenplanung notwenig: Bin ich der Tour gewachsen? Ist meine Ausrüstung genügend? Lässt das Wetter und die Jahreszeit diese Tour zu?
Falls jemand mit meiner Tourenbeschreibung inhaltlich nicht zufrieden ist (besonders bezüglich Schwierigkeit), soll er sich bitte bei mir per Nachricht oder Kommentar melden! Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten...

Tourengänger: MunggaLoch


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