Hockenhorn - Gitzifurggu - Leukerbad


Publiziert von saebu , 29. März 2009 um 15:30.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum:20 März 2009
Ski Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-VS 
Zeitbedarf: 1 Tage
Strecke:Hockenhorngrat-Hockenhorn-Lötschenpass-Gitzfurggu-Leukerbad / Gemmi-Lämmerenhütte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Goppenstein dann Postauto nach Wiler im Lötschental
Unterkunftmöglichkeiten:SAC Lämmerenhütte
Kartennummer:Skitourenkarten 264 S Jungfrau, 263 S Wildstrubel

Als wir in der Lauchernalp aus der Seilbahnstation aussteigen, stellen wir mit Entsetzten fest wie stark der Wind heute bläst. An einem Windstillen Plätzchen packen wir uns winddicht ein und wagen uns auf die weitere Bergfahrt bis zur Hockenhornbahn. Wir montieren die Felle schon hier, weil wir denken, dass es oben am Grat noch mehr bläst. Nach der Ankunft bei der Bergstation Hockenhorngrat 3’111m fellen wir dann sofort los um etwas warm zu kriegen. Doch leider reicht die Wärme noch nicht ganz bis in die Fingerspitzen, aber irgendwann wird’s sicher besser werden…..der Nebel wird weggefegt und die Sonne wärmt uns wieder. Wir entschliessen uns nun doch noch einen kurzen Abstecher auf’s Hockenhorn 3’293m zu machen. Vom Skidepot geht’s zu Fuss in ca. 20 min. bergauf. Oben ist es fast windstill und wir können das Gipfelglück und die Aussicht doch noch geniessen.
 
Zurück beim Skidepot erwartet uns dann die ruppige Abfahrt zur Lötschenpasshütte 2’690m, wo wir im Windschatten eine Mittagspause machen. Lange können wir nicht ausruhen, denn es wartet noch ein weiter Weg auf uns. Wir steigen nur in die Gitzifurggu 2’912m hinauf. Ab hier erfolgt nun die Abfahrt über den Dalagletscher via Flüealp, Majingalp nach Leukerbad 1’402m hinunter. Die lange Abfahrt durch das schöne Tal wird leider durch den derart deckligen und unberechenbaren Schnee zu einer Tortur. Alle sind froh als wir endlich in Leukerbad landen. Auch hier weht wieder ein stürmischer Wind von der Gemmi herunter, so dass wir befürchten, dass unsere weiteren Pläne ev. weggeweht werden. Doch die Bahn fährt! Also nicht’s wie hinauf. Im Bergrestaurant wärmen wir uns etwas auf für die letzte Etappe von heute. Wir fahren von der Gemmi 2’314m in den Lämmerenboden hinunter. Felle montieren und los über den ganzen Lämmerenboden geht’s bis zur Steilstufe im Aufstieg zur Lämmerenhütte. Hier lassen mich leider meine Felle schon wieder im Stich….die Kälte bekommt ihnen gar nicht gut. Doch auch ich schaffe es mit Harscheisen und „Hinkeski“ bis hinauf zur Lämmerenhütte 2'504m, wo wir die Nacht verbringen werden.

Tourengänger: saebu

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