Madrisahorn, Rätschenhorn und Abfahrt durch die Chammerastäga


Publiziert von ossi , 31. März 2009 um 09:20.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Prättigau
Tour Datum:10 Januar 2009
Ski Schwierigkeit: S
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 1800 m
Strecke:Bergst. Madrisalift-Pkt.2721-Gipfelhang Madrisahorn-Madrisahorn-ca. 2500m-Rätschenfluh-Chammerastäga-St. Antönien
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Klosters Dorf
Zufahrt zum Ankunftspunkt:St. Antönien

Die Freeridetour für alle, die lieber abfahren als aufsteigen: Die Madrisabahnen machen's möglich, allerdings nicht ganz gratis....

Start ist an der Bergstation des Madrisalifts auf 2618m. Hier steuert man querenderweise Pkt. 2721 an und quert nun -leicht abfallend- ostwärts unter den Felsen durch bis in den breiten, ca. 35° steilen Gipfelhang des Madrisahorns. Der Gipfelhang wird spitzkehrenderweise erklommen, wobei kurz unterhalb des Gipfels ein Skidepot errichtet und der Gipfel in wenigen Minuten einfach zu Fuss erreicht wird. Die Abfahrt erfolgt wieder den Gipfelhang hinunter, wobei man der Aufstiegsspur grosszügig ausweichen kann. Je nach Schneeverhältnissen empfiehlt es sich allenfalls, das Skidepot etwas weiter unten zu machen.

Auf etwa 2500m wird die Abfahrt angehalten und man steuert westwärts über leicht ansteigendes Gelände das Rätschenhorn an, das auch bald gewonnen wird. Bei Nebel oder sonstwie schlechter Sicht kann man sich hier endlos verirren, von einer Begehung sei dann eher abgeraten. Das Rätschenhorn kann übrigens auch recht einfach von der Bergstation des Madrisalifts erreicht werden, indem der Spur des Pistenfahrzeugs bis zum Rätschenjoch gefolgt und in gleicher Richtung fortsetzend kurz zum Gipfel aufgestiegen wird.

Auf der Abfahrt halte man sich an den Abbruch und folge diesem nordostwärts bis zu einer schmalen Stelle (erst nach Pkt. 2523), die den Übergang in die herrlichen Nordhänge erlauben (Chammerastäga). Bei sicheren Verhältnissen wartet hier ein offener, angenehm geneigter Hang für einigermassen standfeste Skifahrer, Snowboarder und was auch immer (oben 40°, unten flacher auslaufend).

Wirklich eine lohnende Tour, da hat der Herr Alpin_Rise was Hübsches ausgeknobelt. Auf der Anfahrt im Zug hab ich einem Paar übrigens noch "Hals-und Beinbruch" gewünscht: Ein wahrlich treffendes Scherzchen, wie sich später noch herausstellen sollte. Alles zu Herrn Rise und seinem Bericht unter www.hikr.org/tour/post10666.html


Tourengänger: ossi

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Kommentare (4)


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Berglurch hat gesagt: das ist sie also...
Gesendet am 31. März 2009 um 10:26
... die verhängnisvolle Tour ;-)

Die Sichel steht noch an, lieber ossi...

ossi hat gesagt: RE:das ist sie also...
Gesendet am 31. März 2009 um 10:55
Komm jetzt grade vom Klettern. Hab mir vorhin als Test einige Kilo an Ring- und Zeigfinger gehängt: Scheint zu halten, jedenfalls hat's nicht geknackt....

A propos Sichel: Willst Du mit mir zum Heuen??

Omega3 hat gesagt: RE:das ist sie also...
Gesendet am 31. März 2009 um 22:00
Wäre zum Heuen nicht eine Sense praktischer?

ossi hat gesagt: RE:das ist sie also...
Gesendet am 31. März 2009 um 23:08
Stimmt, aber praktisch war für mich bisher nie eine Option...;)


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