(Vercorin-) Crêt du Midi - Lepichioc - La Lé - Bisse de Vercorin - Vercorin


Publiziert von Baeremanni Pro , 4. September 2017 um 10:25.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum:20 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 129 m
Abstieg: 1138 m
Strecke:Crêt du Midi - Lepichioc - La Lé - Bisse de Vercorin - Vercorin
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV
Kartennummer:Eigener Ausdruck aus SchweizMobil

Wieder einmal recht beizeiten auf den Zug ins Wallis. Noch viele Wanderer mehr drängten gegen Süden. Umso mehr erstaunte der nur mässige Andrang auf das Postauto von Sierre nach Chalais und auf die Seilbahn nach Vercorin.  (Seilbahn nach Vercorin übrigens im GA Bereich. Vercorin - Crêt du Midi Seniorttarif).
Noch hingen etwas Wolken über den Spitzen, bei der Ankunft auf der Crêt du Midi öffnete sich das schöne Panorama über die vorgesehene Tour. Also erst Startkaffe und dan zügig los.
Bis zur Hochebene von Lepichioc ohne Problem. Nun war eigentlich der Gegenanstieg zum Col de Cou geplant. Bereits während der Anreise plagte mich von Zeit zu Zeit mein Verdauungsapparat und zwang mich zu wiederholten "Sitzungen". Ich ahne Schlimmes und entschliesse mich deshalb zum Abstieg zur Alp "Le Tsartsey". Recht steiler Abstieg, würde für ein kurzes Stück eher T3 bewereten, bei dem Superwetter heute aber kein Problem.
Von dieser Alp ist der weitere Abstieg nicht ganz einfach zu finden, da der Weg vom Rindvieh (Eringer) stark zertrampelt und nicht ganz eindeutig ist. Ich schlängle mich durch den Wald, immer mehr oder einiger talauswärts und hinunter an den den Bach La Réche bis zur Schöpfe der Bisse de Vercorin.
Auf del Alp La Lé herscht lustiger Betrieb und ganze Völkerstämme geniessen Fondue zum Zmittag. Mich macht das in Anbetracht meiner eher unangenehmen Gefühle gar nicht an und nehme lieber eine Cola als "Heilmittel".
Nun folgt der für meine heutigen Verhälntnisse noch lange Marsch entlang der schönen Bisse de Vercorin. Ich schaffe es gottseidank ohne Hilfe und bin froh, endlich in der Seilbahn und damit auf dem Heimweg zu sein. Trotz den ganzen Problemen habe ich die Wanderung schlussendlich doch genossen. Ich hoffe, die effektiv vorgesehen Wanderung im nächsten Jahr doch noch machen zu können. Aber der Bäremanni wird halt auch nicht jünger.
Schlusseffekt war, das ich am Montagmorgen norfallmässig im Spital landete, Diagnose: Salmonellenvergiftung: Bin aber schon wieder auf den, zwar noch etwas wackligen Beinen. Der Abbruch der Wanderung war wohl die richtige Entscheidung.

Tourengänger: Baeremanni

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