kleine Wanderung auf den Falkenstein


Publiziert von Tuppie , 31. August 2017 um 19:19.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:25 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 2:15
Aufstieg: 345 m
Abstieg: 345 m
Strecke:6,6 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Sonthofen, Burgberg, Agathazell nach Rettenberg.
Unterkunftmöglichkeiten:Rettenberg liegt richtig schön, hier gibts zahlreiche Möglichkeiten der Unterbringung,

Zwei Tage vor der Heimreise wollen meine holde Gattin und ich noch eine kleine Wanderung unternehmen. Wenig Höhenmeter, schöne Aussicht, keine längere Anfahrt, keine teure Bergbahn - so waren die Voraussetzungen. Nun gut, der kleine Höhenzug des Rottachbergkammes nördlich von Sonthofen fiel mir schon oft auf, wenn wir die Bundesstraße B19 nach Kempten gefahren sind. Also auf in die Zötler-Hochburg Rettenberg. Bei sehr warmen Temperaturen fahren wir von Bad Hindelang über Sonthofen, Erzflöße, Burgberg, Agathazell nach Rettenberg, wo wir nach 20-minütiger Fahrt ankommen, gegenüber der Kirche am Gemeindehaus parken und gegen 10 Uhr starten können.

Von der Kirche folgt man der Burgberger Straße (die durch den Ort führende Hauptstraße) kurz bergab und biegt sogleich rechts in die Bergstraße ein. Gleich nochmals links abbiegen, man bleibt auf der Bergstraße, und verlässt Rettenberg westwärts. Man steuert auf die Kammhöhe mit der Wald-Wiesen-Grenze zu und genießt bereits hier, unterhalb der 1000 m-Marke, wunderbare Blicke Richtung Süden, ins Iller und Kleinwalsertal mit dem markanten Widderstein.

Im Wald angelangt wendet man sich alsbald in nordnordwestliche Richtung, der Falkenstein ist ausgeschildert, und steigt Richtugn Gebhardtshöhe, auf der sich der schon von Rettenberg sichtbare Aussichtspavillon befindet. Nach gut zwanzig Minuten, gegen 10:15 Uhr, machen wir am Pavillon erst einmal Pause, trinken, genießen die tolle Aussicht, die vom Grüntenmassiv übers Rubihorn, den Allgäuer Hauptkamm, Widderstein und Hörnergruppe bis zur Nagelfluhkette reicht. Wunderschön!

Der weitere Wegverlaug bleibt nahe der Kammhöhe, stets auf der aussichtsreichen, aber sonnig-warmen Ostseite, ab und an geht es kurz wischen Bäumen hindurch schattiger. Auch aufgrund der hohen Temperaturen gestalten wir das gehtempo sehr gemütlich und sind so erst nach einer weiteren Dreiviertelstunde an einem hübschen Wegkreuz, an der mein Schatz dann lieber den Schatten für eine Pause nutzen möchte. Gipfelkreuz Falkenstein? Ihrerseits kein Interesse, also steige ich alleine rasch die or uns liegende Wiese hinauf, kurz durch den Wald in eine Scharte hinab, abermals eine kleine Wiese zur Grathöhe hinauf und an dieser entlang zum wirklich großen Gipfelkreuz. Nach fünf Solominuten bin ich am höchsten Punkt auf 1116 m und kann eine prächtige Sicht hinüber nach Immenstadt, zum Alpsee, zur Nagelfluhkette und raus ins Flachland genießen. Gigantisch für die bescheidene Gipfelhöhe!!!

Auch mal eine schöne Laufrunde denke ich und mache mich nach ein paar Fotos wieder zurück zu meiner wartenden Frau. Gemeinsam schlendern wir über die Wiese bis zur Straße "Hinterberg", auf die wir in einer scharfen Rechtskurve einschwenken und zunächst auf dieser, dann rechts auf einen Wiesenweg einschwenkend gemütlich talwärts spazieren.

Kurz vor Rettenberg kommen wir an einigen an Bäumen befestigten Vogel- und Fledermauskästen. Letztere sind, sofern ich das von unten schauend beurteilen kann, unbewohnt. Kurz darauf haben wir Rettenberg erreicht und sind nach etwa 2:20 Std. inkl. Pausen und sehr gemütlichem Tempo wieder am Auto.

Eine schöne, kleine Wanderung, die man sicher zu jeder Jahreszeit wiederholen kann. Entweder ruhig spazierend wie heute oder laufend...

Tourengänger: Tuppie

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