Mini Midinette La Videmanette


Publiziert von DanyWalker , 27. August 2017 um 09:51.

Region: Welt » Schweiz » Waadt » Waadtländer Alpen
Tour Datum:24 August 2017
Klettersteig Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VD 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 190 m
Abstieg: 190 m

Den Kanton Aargau, so allgemein bekannt, nennt man auch Rüebli Kanton. Das grösste Rüebli steht aber nicht im Aargau, sondern in den Waadtländer Alpen. Und dieses Gemüse reckt sich fast auf 2300 Meter hoch, und lässt sich über drei verschiedene Klettersteige erklimmen.

Wir wollen heute über die Route 2 hoch und über die Abstiegsroute 1 wieder hinunter. Von einem Miniklettersteig zu sprechen wäre wohl etwas übertrieben, aber wir rechnen lediglich mit zwei Stunden für hoch und wieder runter. Anhand für die später angekündigten Gewitter, ist aber der zeitliche Rahmen genau richtig für heute.
Der Einstieg und die ersten Meter sind einfach zu bewältigen. Dann folgt eine Verzweigung, wobei die linke Variante die wohl etwas schwierigere darstellt. Technisch eigentlich kein Problem, nur die Sicherungen sind ein wenig weit gesteckt, was mir nicht so behagt.
Nach diesem Aufschwung führen beide Routen wieder zusammen. Über eine schmale Traverse geht es dann zur eigentlichen Verzweigung der Route 1 und 2. Während ich Route zwei wähle, entscheidet sich meine Partnerin für Route 1. Irgendwie ist ihr heute nicht ganz wohl bei diesem Steig.
Und wenn ich mir die steile Wand so ansehe, muss auch ich mich überwinden hier hochzusteigen. Es ist wohl die Schlüsselstelle des Aufstiegs. Jedoch relativiert sich das in der Wand dann ziemlich. Abgesehen von einer kurzen Traverse, bei der jegliche Tritte oder ähnliches fehlen, und man auf die glatte abschüssigen Wand stehen muss, ist der Aufstieg über diese Wand technisch nicht so schwierig wie unten befürchtet.
Nach dieser Wand ists dann bereits geschafft. Über ein Grasband erreiche ich den ersehnten Gipfel.
Den Grat entlang gehe ich dann hinüber zum Gipfelkreuz, wo bereits meine Partnerin wartet.
Der Ausblick auf dem Rüebli dürfte auch Nicht-Aargauer begeistern. Eine fabelhafte Rundumsicht wird hier geboten.
Nach kurzer Mittagsrast machen wir uns auf den Abstieg. Nicht zu früh, denn wenige Meter vor dem Ausstieg hören wir in der Ferne bereits erstes Donnergrollen.
Noch dauert es, bis dann wirklich die ersten Gewitter ankommen, und so geniessen wir auf der Terasse der Bergstation noch einen kleinen Dessert.

Anderes Thema: Auf dem Parkplatz der Gondelbahn begegnen wir einer jungen Schlange (Siehe Fotos). Könnte eine Aspisviper sein.? Bin jedoch kein Experte. Aber mit etwas Glück liest jemand diesen Bericht der sich mit Schlangen auskennt, und mir verraten kann um welches Exemplar es sich hier handelt.

Tourengänger: DanyWalker


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