Vom Balmer Grätli über Schotter, Steinen, Felsblöcken via Glatten und Karstfelder zur Mären.


Publiziert von Flylu , 23. August 2017 um 18:53.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:22 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   Ortstockgruppe   CH-SZ 
Zeitbedarf: 5:45
Aufstieg: 1592 m
Abstieg: 1592 m
Strecke:16 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Altdorf oder Glarus zur Klausenpassstrasse. Beim Hotel Klausen Passhöhe hat es einen grossen kostenfreien Parkplatz. Der Wirt hat bestimmt nichts dagegen wenn man bei ihn Einkehrt

Im Januar 2011 waren Bruno und ich mit den Schneeschuhen zum ersten Mal in dieser Gegend und wollten ursprünglich zum Läckistock aufsteigen, wir kamen aber nur bis zum Firner Loch. Im August 11 machte ich mich dann nochmals auf den Weg zum Läckistock und habe es dann auch prompt geschafft. Diese Gegend hatte mich damals schon fasziniert und endlich nach Jahren möchte ich wieder einmal eine Wanderung in dieser wilden Gegend unternehmen.

Diesmal startete ich nicht von Spiringen wie bei den letzten beiden male aus, sondern vom Klausenpass genauer vom Hotel Klausenpass her.

Nachdem ich im Restaurant eingekehrt war stieg ich bei noch kühlen Temperaturen hoch zum Balmer Grätli und folgte ostwärts einer Wegspur die mit Steinmännern den Weg wies. Ich folgte den Wegspuren und traf nach ca. 10 min auf rote Punkte denen ich ebenfalls folgen konnte. Die Wegspuren führten zuerst über Fels und Steine und so kam ich in den Genuss mein Gleichgewicht während des Gehens gleich mit zu trainieren. Auf dem letzten Abschnitt über Schotter hoch bis auf das erste Karstfeld.

Ich folgte weiter den roten Punkten und den vielen Steinmännern bis zum Aufstieg zur Glatten, danach hat es nur noch Steinmänner. Oben auf der Glatten angekommen machte ich mich in allgemeiner Richtung zum höchsten Punkt 2505 auf. Schon auf dem ganzen Weg hat man eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Urner-, Glarner- Schwyzer Berge. Leider war die Sicht der Wolken wegen etwas eingeschränkt, war aber doch eine gute Stimmung.

Der weitere Weg führte zum Punkt 2477 und zu den zwei grossen Steinmännern der eine von ihnen mit beachtlicher Höhe, der anschliessende weglose Abstieg in nördlicher Richtung über das Karstfeld zum Firner Loch war nicht ganz so einfach zu gehen da immer wieder Stufen oder Spalten umgangen werden mussten.

Beim Firner Locht machte folgte ich dem blau-weissen Wanderweg der zur Glattalp führt, auf einer Höhe der mich gut dünkte bog ich rechts ab und kam wenig später an Steinen mit weissen Strichen vorbei, denen ich bis zum „Gipfel“ folgte. Zum Glück hatte ich das GPS dabei sonst hätt ich nicht mal bemerkt dass ich mich auf den Mären befand.

Hier oben machte ich nun endlich seit dem Start meine erste Rast, die auch etwas länger ausfiel bevor ich wieder zum Firner Loch zurück kehrte.

Beim Firner Loch ging ich auf dem blau-weissen markierten WanderwegRichtung Sali weiter. Der Weg ist an sich nicht schwierig nur steil und rutschig, man muss doch etwas Aufpassen. Der Gedanke dem Wanderweg bis nach Gross Gaden zu folgen behagte mir gar nicht, so habe ich bereits beim Abstieg durch das Bockalpeli den idealen Aufstieg zur Oberen Gitschen via Weide ins Auge gefasst. Eine tiefe Rinne im Hang behagte mir und ich peilte sie beim überqueren der drei Bäche an. Der Aufstieg in der Rinne erwies sich als guter Entscheid denn trotz der Steilheit konnte ich dieser Dank dem gut gestuftem „Weg“ mühelos überwinden.

Auf der Ebene sah ich dann den markierten Wanderweg der hoch zum Balmer Grätli führt und ging in diese Richtung weiter. Die letzten 380 Höhenmeter zum Grätli nahm ich anschliessend in Angriff und war nicht Böse als ich es erreicht hatte.

Bevor ich den Rückweg zum Auto unter meine schweren Füsse nahm machte ich zuerst noch einen kleinen Halt und stieg anschliessend die letzten Höhenmeter runter.

Fazit:

Eine faszinierende Gegend. Besonders gut hat mir der Abschnitt vom Balmer Grätli zum Glatten gefallen, eine wilde Gegend. Man kann auch falls einem diese Wanderung zu lange ist, beim Firner Loch direkt nach Spiringen absteigen und mit dem Postauto zurück zum Ausgangspunkt fahren.

Allerdings würde ich diese Tour nur bei schönem Wetter und guter Sicht unternehmen, denn man kann sich da oben leicht verirren oder sogar abstürzen.
 

Tourengänger: Flylu


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Kommentare (2)


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silberhorn Pro hat gesagt: Postauto
Gesendet am 23. August 2017 um 21:56
Wer mit ihm fahren will sollte den Fahrplan konsultieren.

Flylu hat gesagt: RE:Postauto
Gesendet am 24. August 2017 um 07:58
Ja da hast du recht, die fahren wirklich nur sporadisch.

Auf der retour Fahrt nach Linthal hatte ich auch zwei Autostopper mitgenommen die nach Linthal wollten.
Lg, Lucia


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