Zum Schafberg 2239 müM via Gölmly zur Hubel Rippa


Publiziert von Flylu , 19. August 2017 um 18:33.

Region: Welt » Schweiz » Freiburg
Tour Datum:13 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-FR 
Zeitbedarf: 5:15
Aufstieg: 1140 m
Abstieg: 1566 m
Strecke:15 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Bern oder Fribourg nach Plaffeien, weiter zum Schwarzsee

Da unser Welpe Skip erst 4 Monate alt ist und noch keine längeren Spaziergänge respektive Touren machen darf und zudem mich die Gegend rund um den Schwarzsee schon länger interessierte packten wir die Gelegenheit am Schopf und verbrachten ein paar Tage dort. Wir durften Aron mit in die Ferien nehmen und so konnte er uns auf unsere Wanderungen begleiten.

Die erste Wanderung war gleich für beide Hunde ein aufregendes Erlebnis, denn zum ersten Mal konnten die beiden mit einem Sessellift fahren, der uns vom Schwarzsee hoch zur Riggisalp gondelte. Bruno ist anschliessend mit Skip runter zum Schwarzsee gegangen und ich bin mit Aron auf dem Wanderweg hoch zum Kaisereggpass.
Die meisten Wanderer stiegen weiter zur Kaiseregg hoch, wir aber verliessen dort den rot-weissen Wanderweg und gingen in Richtung Gölmly weiter der ab da blau-weiss markiert ist und folgten diesem weiter bis zum Punkt 2094  und sich dann wenig später trennte. T3

Der Weg zum Schafberg ist nun nicht mehr markiert aber mit den Wegspuren gut zu finden. Der Abschnitt vom kleineren zum grösseren Schafberg würde ich mit den einzelnen leichten Kraxeleien ein T3+ geben. Leider kam es beim Auf-und Abstieg mit den Herdenschutzhunden zu einer ungemütlichen Begegnung da ich mit Aaron unterwegs war, glücklicherweise hat es Aron überlebt.

Auf dem Gipfel war die Sicht wegen den Wolken etwas eingeschränkt, ich hatte zu spät bemerkt dass eine Kolonie von mindestens zehn Gänsegeiern im Sattel oben war und als sie mich sahen schwärmten sie natürlich aus.

Wieder zurück zum markierten Wanderweg gingen wir via Gölmly zur Obere Euschels. T3+

Als ich in der Alp Untere Euschels einkehrte kam ein etwas älterer Herr an meinen Tisch und wir kamen ins plaudern. Es stellte sich dann heraus, dass er meinen ehemaligen Älpler aus Matten im Simmental bei dem ich auf der Alp war, sehr gut kennt und so wurde aus einer nur kurzen Einkehr eine Längere.

Der Abstieg zur Hubel Rippa wo ich mit Bruno und Skip via Natel  (das sind die angenehmen Seiten eines Handys) abgemacht habe, ging ich zuerst auf dem Fahrweg weiter Richtung Schwarzsee, auf der Höhe der Hütte Mitzlere weglos über die Weide runter zum Wald und trafen dort auf eine Wegspur die uns zur Wälschi Rippa führte.

Auf dem Wanderweg gingen wir weiter zur Hubel Rippa. Es ging dann auch nicht lange so kamen die zwei auch schon angetrabt. Der Rückweg zum Campingplatz war dann nicht mehr weit.

Fazit:

Obwohl es Sonntag war waren nur wenige Wanderer auf dem Weg zur Kaiseregg. Ab dem Kaisereggpass zum Schafberg war ich alleine unterwegs, nur auf dem Gipfel kamen noch zwei Bergläufer /in hinzu. Der weiss-blau markierte Wanderweg ist für meinen Begriff zu hoch bewertet, ich würde es mit einem T3+ bewerten.
 
 Tour zum Schopfenspitz:
 http://www.hikr.org/tour/post124179.html

Tour zur Spitz- und Fochsenflue
http://www.hikr.org/tour/post124176.html
 

Tourengänger: Flylu


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Kommentare (6)


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Wanderer82 hat gesagt: Bewertung
Gesendet am 19. August 2017 um 20:50
Ich bin nicht einverstanden, dass der Weg über Golmly zu hoch bewertet ist. Bin einen Tag später von Ober Euschels hochgegangen. Mag sein, dass der steile Aufstieg über die rutschigen Felsen / Steine (man muss teils doch recht kraxeln ohne Seil) nicht gerade sehr exponiert ist, trotzdem ist die Ausrutschgefahr bei Nässe meiner Meinung nach recht gross, vor allem wenn man sich das nicht gewohnt ist. Wenn man dort ausrutscht, ist es sicher gar nicht witzig. Sehr heikel fand ich dann aber die Schlussquerung und die letzte Kraxelstelle vor Golmly. Da darf man sich wirklich nichts erlauben. Meiner Meinung nach bei Nässe bzgl. Gefährlichkeit eher T4-T5. Bei Trockenheit mag es natürlich anders aussehen. Dann wäre auch ein T4- okay. Technisch ist es natürlich nicht sonderlich schwierig (bei Trockenheit).

Gruss
Thomas

Flylu hat gesagt: RE:Bewertung
Gesendet am 20. August 2017 um 10:01
Hoi Thomas

Die Verhältnisse trocken oder bei Nässe sind stark unterschiedlich deshalb können auch Stellen mit T3 bei Nässe gefährlich werden. Ich Bewerte die Schwierigkeiten immer bei trockenen Bedingungen sonst sind sie nicht vergleichbar. Was auch einen grossen Einfluss auf die Trittsicherheit bei steilem Gelände hat sind die Schuhe. Viele Wanderer sparen und kaufen möglichst weiche Wanderschuhe mit weichen Sohlen die leider keinen richtigen Halt bieten. Deshalb sollten bei diesen Touren Bergschuhe mit einer festen Sohle und mit über die Knöchel gehender Schaft verwendet werden. Nicht routinierte Wanderer die nur in den Voralpen unterwegs sind sollten solche Bergtouren eher meiden.

Gruss
Lucia







Wanderer82 hat gesagt: RE:Bewertung
Gesendet am 20. August 2017 um 10:25
Hallo Lucia

Ja gut, aber nicht bei allen T3-Wegen herrscht gefährliche Absturzgefahr, wenn es nass ist. Somit finde ich, sollte man die möglichen Komplikationen auch miteinbeziehen. Aber so hat jeder seine eigene Philosophie bei den Bewertungen. Man sieht auch, wie diese Beurteilung sehr subjektiv sein kann. Jeder hat so seine Vorlieben und Probleme. Der eine beurteilt wegen Kraxelstellen einen Weg als schwieriger, der andere schaut eher auf die Exponiertheit. Aber der Zweck dieser Bewertung ist es ja, jedenfalls meiner Meinung nach, andere Wanderer auf mögliche Risiken vorzubereiten. Und es kommt ja doch öfter vor, dass man Wanderungen auch bei nicht optimalen Bedingungen unternimmt. Mancherorts bleibt es auch nach 1-2 Tagen Sonnenschein immer noch feucht.

Übrigens... bzgl. Schuhen und Sohlen bin ich mir nicht so sicher. Klar, eine steife, harte Sohle mit tiefen Stollen bietet mer Seitenhalt und Stabilität. Auf die Rutschhemmung hat dies aber meiner Meinung nach keinen Einfluss. Eher im Gegenteil, steife und harte Sohlen rutschen auf feuchtem Untergrund doch eher stärker als weiche.

Gruss
Thomas

Flylu hat gesagt: RE: Bergschuhe
Gesendet am 20. August 2017 um 10:54
Hoi Thomas

Eine steife Sohle ist für das Abrollen beim Gehen optimiert, aber das heisst nicht dass die Sohle auch hart ist sondern je nach Material ist sie sogar sehr weich.
Die Rutschhemmung hängt nicht von der Härte oder Weichheit der Sohle ab sondern vom Material, da gibt es sehr grosse (Preis) Unterschiede, das kann am Schluss über ein Ausrutschen oder nicht entscheidend sein.

Gruss
Lucia

wam55 hat gesagt: Skip
Gesendet am 19. August 2017 um 21:11
Mit viel Freude habe ich die Nachricht gelesen, dass bei euch ein Welpe eingezogen ist. Ich bin sicher, dass man ihn bald mal auf dem einen oder anderen Bild bewundern darf.
Viel Spass wünsche ich euch mit dem jungen Skip!
Gruss vom Werner und Timi

Flylu hat gesagt: RE:Skip
Gesendet am 20. August 2017 um 09:41
Lieber Werner

Vielen Dank für dein nettes Schreiben und für deine Wünsche.

Skip macht uns viel Freude obwohl er ein Wirbelwind ist und alles auf den Kopf stellt.

Ich freue mich auch schon, bis wir die erste kleine Tour mit ihm unternehmen können, aber bis dahin müssen wir uns noch etwas gedulden.

Liebe Grüsse
Lucia


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