Der Radesha - Maja e Radeshës (2312m)


Publiziert von Nitt Gashi , 20. August 2017 um 18:52.

Region: Welt » Albanien » Prokletije » Albanische Alpen
Tour Datum:14 Mai 2017
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: AL 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 1413 m
Abstieg: 1413 m
Strecke:12,5km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:In der Nähe von Bajram Curr, befindet sich ein kleines Dorf namens Kërrnajë. Danach sind diese 5km mit einen Geländewagen befahrbar. Mit einen Auto ist der Weg bei gute Verhältnisse ebenfalls befahrbar.

Einer der besten Touren...

Wir starteten von Prizren nach Bajram Curr  und erreichten Kërnajë so gegen 07:00h Morgens. Die letzten 5km kann man auch mit einen Auto durchfahren, kommt drauf an wie der Weg so ist. Wir sind weiter gefahren bis es nicht mehr ging, dort war dann eben unser Startpunkt und bereiteten uns für den Gipfelaufstieg vor. Dabei trafen wir auf einen unterhaltsamen, gastfreundlichen Dorfbewohner...
Die ersten hundert Metern waren leicht zu besteigen, man könnte schon den Bergwand sehen wo der Weg uns dann hinführte. Da die Meisten der Gruppe nie auf dem Radesha waren (darunter auch ich), haben wir einen schwierigen Aufstieg erwartet, mit teilweise Kletterstellen. Aber die ersten 2-3km führten uns durch steile Hügeln und teilweise durch Wälder... Nach 3 Std. erreichten wir dann die Große Wiese, unter dem Pass wo wir dann die erste Pause gemacht haben. Ich war sehr überrascht, denn bei der Bergwand habe ich nicht eine derartige große & flache Wiese erwartet. Man konnte schon sagen, dass hier locker mehrere Leute Campen können. Die Wasserquelle ist keine hundert Meter weit weg und es gibt auch reichlich Holz für einen Lagerfeuer. Die Aussicht hingegen war phantastisch!
Nach der Pause machten wir uns auf dem Weg um den Pass zu durchqueren. Der Weg war mit lockeren, dennoch stabilen Kalkstein geprägt. Im Zick-Zack und mit einen konstanten Rhythmus ging es nach oben und nach einiger Zeit haben wir dann die Spitze des Passes erreicht. Von dort aus geht's dann nach Südwesten zu einen kleinen Wiese zwischen die beiden Gipfeln. Links war der Radesha, rechts war der unbekannte Nebengipfel.
Ab da dauert der Aufstieg zum Radesha keine 20 Min... Nach rund 5 Std. Aufstieg haben wir dann endlich den Gipfel erreicht, auf 2312m Höhe. Als der Nebel dann wegzog, konnte man einen Großteil der Albanische Alpen bewundern. Da wir reichlich Zeit hatten konnten wir uns eine längere Pause gönnen... Dabei haben wir auch den Nebengipfel problemlos bestiegen, auf rund 2270m.
Der Abstieg erfolgte dann durch die selbe Route.

Fazit: Der Aufstieg zum Radesha hat sich auf jeden Fall gelohnt, besonders weil das Wetter mitspielte. Obwohl wir eine schwierige Tour erwartet haben, haben alle den Gipfel erfolgreich erreicht... Der Weg selbst ist nicht markiert, dennoch ist eine Spur zu sehen.

Zusatzinfos: Man sollte nur Essen mitnehmen für einen Ein-Tages-Tour. Unterwegs gib's reichlich Wasserquellen. Ab den Pass ist es dann Trockengebiet. Geheimtipp: Besser Verhältnisse für Camping gib's selten. Hier hat man auch Zugang zum Wasser und Holz fürs Lagerfeuer.

Tourengänger: Nitt Gashi


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