Solothurner Waldwanderweg 2 (Mümliswil - Wasserfallen - Chellenchöpfli - Mümliswil


Publiziert von Baeremanni Pro , 15. August 2017 um 16:52.

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum: 7 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BL   CH-SO 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 886 m
Abstieg: 886 m
Strecke:Mümliswil - Obere Wechten - Berghaus obere Wechten -Hintere Wasserfallen - Chellenchöpfli - Helfenberg - Ellbogen - Mümliswil
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV
Kartennummer:Solothurner Waldwanderweg 2 + Ausdruck SM 1:25000

Es ist noch recht kühl, wie ich in Mümliswil starte.Doch es geht auf der "alten Passwangstrasse" schon recht stotzig bergan und der Pulli kommt schnell auf den Rucksack. Bis zum P.764. ist der Weg gleich wie der "gelbe Wanderweg2. Ab hier macht die Route einen Schlenker nach Osten zu P.822 Höllloch bis zur Krete. Nach einem Blick hinunter in  die Schlucht zieht sich der Pfad steig steigend wieder westwärts und trifft dann wieder auf den Wanderweg hinauf zur Wechtenegg auf ca. 1000 MüM. Immer wieder trifft man auf Informationstafeln zu Wald, Geologie, Tierwelt etc. Es lohnt sich dafür jeweils ein paar Minuten still zu stehen. Beim Hof Obere Wechten beginnt ein weiteres Steilstück Richtung Passwang bis hinauf auf 1100m. Wieder ein Schwenk nach NO mit etwas Gefälle zum Berggasthaus Obere Wechten. Leider geschlossen (Montag!). Jetzt hinauf, einige Höhenmeter auf einer Felsentreppe, dann unter den teilweise überhängenden Felsen auf die Hintere Wasserfallen P.1013. Nun im Wald auf schönem Weg, meist auf der Krete, vorbei an der Rochuskapelle  und dann über Weide zu P.1051.
Erfreulich, dass der Pfad nun im Wald hinauf in mehreren zum Chellenchöpfl führt. Damit habe ich den mit 1157 MüM den höchsten Punkt des Kantons Baselland erreicht und kann die Aussicht geniessen. Nun immer der Kantonsgrenze entlang bis zu P.1062. Hier steht noch ein Grenzstein mit dem Baslerwappen in Schwarz. Die Jahrzahl 1825 bedeutet, dass dieser Stein noch vor der Trennung in Baselstadt und Baselland gesetzt wurde. Über Sool (mit dem ersten am öffentlichen Netz angeschlossen Windkraftwerk) weiter Richtung Vorderhauberg. Kurz vor dem Gehöft dem Waldrand entlang und dann ganz im Wald bergauf zum Helfenberg (P.1015)
Mit einem kleinen Bogen nochmals ins Baselland, dann aber westwärts wieder in den Kanton Solothurn. Ich gehe stur den Waldwegmarkierungen nach. Aber die Schlenker zu Posten18 und 19 sind offenbar kaum mehr begangen, aber auch nicht gepflegt wie heute schon gewohnt. Die Wegstufen sind zerfallen und der Pafd stellenweise kaum sichtbar. Ziemlich mühsam bis ich wieder auf die Forststrasse komme.
Bis zu P.795 bei Obere Schwengelen auf Belag auf der Forstrasse. Stetig steigend entlang und schliesslich auf der Krete des "Vorderen Ellbogens" zu Posten 20. Ab jetzt wurde es schwierig. So wie die Route zu Posten 21 in der Broschüre eingetragen ist, ist kein Pfad zu finden. Hinter dem Felsband sind einige Seile gespannt, also muss doch dort ein durchkommen sein. Ich schwindle mich dort hinunter (T3+), treffe unter dem Felsüberhang sogar eine Ruhebank. Aber von Pfad keine Spur sichtbar. Nur Schutt und abgestorbenes Holz.
Dank dem GPS-App "Locus Map"finde ich dann doch eine Wegspur und muss etwas 100m "Höhenkürvelen" bis ich auf diese treffe. Dieser Weg ist  bei der Landestopo in keinem üblichen Massstab bekannt, dafür auf der OpensourceMap (!)  Es ist recht mühsam, und ich bewundere zwischendurch ein Gamspärchen, welches elegant an mir vorbeihüpft. Schlussendlich komme ich dann doch noch zur Allmend und über Merzrüti hinunter nach Mümliswil.
Hätte sogar noch Zeit für ein Bierchen gehabt, doch jegliche Quellen waren versiegt. Wenigsten der Brunnen vor dem Gemeindehaus lief noch und so wurde es halt nur einen wässrigen Schlusstrunk.

Tourengänger: Baeremanni

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Kommentare (1)


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Makubu Pro hat gesagt:
Gesendet am 15. August 2017 um 22:34
Ochsen auch geschlossen? :-( schade ;-)

Vielen Dank für den Hinweis auf die Solothurner Waldwanderwege! Hab mir alle acht Broschüren online mal angeschaut. Interessant!

LG, Markus


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