Rocher de la Davie (3157m)


Publiziert von Riosambesi , 13. August 2017 um 00:34.

Region: Welt » Frankreich » Grajische Alpen
Tour Datum: 9 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:11km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Ab Grenoble/Chambéry über Albertville durch die Tarentaise. Ca. 4km vor Val d´Isère nach einer Lawinengalerie (Paravalanche) links abbiegen (Schild: "La Sassière"). Bis zum Ende der guten Bergstraße fahren, dort befindet sich am an dem Stausee ein kostenloser Parkplatz.
Kartennummer:openandromaps

Der Westgrat des wohl höchsten Wanderberges der Alpen, dem Aiguille de la Grande Sassière (3751m), verzweigt sich, vom Gipfel aus gesehen, nach einigen hundert Metern V-förmig. Über den südlichen Ast verläuft der Normalweg von der Barrage du Saut zur Grande Sassière, der nördliche, schmale und unwegsame Ast senkt sich zunächst, um dann wieder deutlch anzusteigen bis zum Rocher de la Davie, einer Erhebung mit einer durchaus respektablen Eigenständigkeit. Der eigentliche Reiz an der Besteigung dieses Sateliten-Gipfels ist die großartige Aussicht in die schier endlosen NW-Abstürze der beiden Aiguilles de Sassière mit dem breit gefächerten Gletscher Glacier de la Sassière. Nicht minder eindrucksvoll ist der Blick zur vergletscherten Nordfront des Mont Pourri (3779m) auf der gegenüberliegenden Talseite der Tarentaise.
Der große Parkplatz an dem kleinen Stausee Lac du Saut ist in der Sommerferienzeit bei einigermaßen gutem Wetter randvoll. Die allermeisten Ausflügler zieht es über einen Spazierweg zum Lac de la Sassière, einige haben sich die Grande Sassière als Gipfeltour vorgenommen. Auf der Route zum Rocher de la Davie hingegen bleibt es hingegen einsam und ruhig.
Wegbeschreibung:
Bei Beginn der Parkplätze, hinter einer kleinen Brücke, nach wenigen Schritten nach links auf einen breiten Weg abbiegen, dann nach 400m an einer Verzweigung (Schild: `Le Chargeur´ 2305m)  rechts halten. An zerfallenden Häusern aus geschichteten Steinen vorbei und immer dem schmalen Pfad durch die begrünten Hänge folgen, anfangs leicht ansteigend, später mit etwas Höhenverlust bei durchgehend profitabler Aussicht in die Vanoise. Nach etwa 45 Minuten seit dem Start an einer Bachquerung ( P2424m, Markierungspfahl) nach rechts in kleinräumiges Gelände wechseln, die Wegfindung ist vorübergehend nicht ganz leicht, sporadisch sind Steinmännchen zu finden. Zunächst knapp 200m Richtung Westen, dann in nördlicher Richtung weiter über leicht felsige Abschnitte. Steigspuren helfen nun wieder bei der Orientierung. Nach einer etwas steileren Stufe flacht das Gelände ab und man betritt ein Plateau, an dessen Ende eine weitere etwas steilere Stufe wartet. Nach deren Überwindung steht man in einem begrünten Kar, über dem die Abbruchkante des breiten Westhangs des Rocher de la Davie liegt. Zunächst gilt es aber, den knapp 300m hohen Südhang aus dem Kar in einem nach rechts ausholenden Bogen zu besteigen. Die Route ist nicht offensichtlich, man ist gut beraten, sich an den errichteten Steinmännchen zu orientieren. Sobald auch diese Hürde genommen ist, kann auf blättigem Schutt problemlos der Gipfel über den sanften Westhang gewonnen werden.
Abstieg auf der gleichen Route.


Gehzeiten:
Aufstieg 2h30
Abstieg 2h10
+ Pausen

Schwierigkeit:
Überwiegend gutes Gehgelände, einige kurze Stellen felsig und steil (T2-T3); Wegfindung oberhalb der Abzweigung P2424 über ca. 100hm etwas knifflig, anschließend wieder einfacher.
Gesamtbewertung.  Mehr als T2, aber eigentlich noch keine T3-Tour, da es kaum ausgesetzte Abschnitte gibt.


Tourengänger: Riosambesi

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Geodaten
 36619.gpx Rocher de la Davie

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T3 I

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