Auf dem Karnischen Höhenweg von Thörl-Maglern zum Hochweisssteinhaus


Published by milan Pro , 8 August 2017, 22h18.

Region: World » Austria » Südliche Ostalpen » Karnischer Hauptkamm
Date of the hike:23 July 2017
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: A   I 
Time: 7 days
Height gain: 6300 m 20664 ft.
Height loss: 5300 m 17384 ft.
Route:117km gesamt
Access to start point:Konstanz-Arlberg-Brenner-Pustertal-Lesachtal-Kötschach-Mauthen-Arnoldstein, 480km mit PKW
Accommodation:viele Hütten und Almen, siehe www.viaalpina.org
Maps:freytag&berndt WK223 1:50000 und Tabacco 09 1:25000 sowie Apemap

Wandern auf der Via Alpina

Von den insgeamt 161 Etappen sind wir die Etappen 16-22 gegangen.
Auf der Homepage der Via Alpina sind die einzelnen Etappen sehr gut beschrieben. Allgemein kann man sagen, daß der Karnische Höhenweg  im Vollen und Ganzen Bestandteil der Via Alpina ist, nur wird die Via Alpina von Ost nach West begangen, der Karnische Höhenweg meist in umgekehrter Richtung von West nach Ost.
Wir starteten am östlichen Ausläufer des Karnischen Hauptkamms in Thörl-Maglern und waren die ersten 3 Tage bis zum Nassfeldpass relativ einsam unterwegs. Diese Etappen bewegen sich in einem Gelände, das über weite Strecken durch Wälder und Wiesenlandschaft geht, mit Ausnahme südlich des Zielkofels durch eine wilde Schlucht. Dieser Abschnitt war besonders schön.

Die Etappe vom Nassfeldpass zur Zollnerseehütte ist besonders lang und auch in Nassfeld mit über 8 Stunden Gehzeit angeschrieben. Woher die Macher der Via Alpina Homepage die 6,5 Stunden nehmen ist mir ein Rätsel. Das wäre schon sehr sportlich.

Auf der Etappe zur Unteren Valentinalm war der Köderkopf (2176m) quasi direkt am Weg und bot einen tollen Blick zum Alpenhauptkamm (hier mal von Süden, für uns ungewohnt) in die Ötztaler Alpen, die Zillertaler Alpen bis zum Großvenediger und Großglockner.  Ein lohnender Gipfel, der Köderkopf.
Danach war ein elendlanger Abstieg zum Plöckenhaus an der Plöckenpassstraße angesagt.

Die Etappe von der Unteren Valentinalm zur Wolayerseehütte war endlich mal wieder kurz  und auch sehr schön. Der höchste Gipfel der Karnischen Alpen, die Hohe Warte immer am Wege sichtbar. Die Wolayerseehütte mit den Kalkwänden rumherum ein magischer Ort, besonders wenn noch eine Flasche Rotwein den windstillen Abend vor der Hütte versüßt. Die Hütte wurde erst 2013 renoviert und bietet allen Komfort.

Anmerkung: Eins gab es auf dem gesamten Weg so gut wie nie: Mobilfunkempfang. Ich testete erstmalig das Navigieren mit GPS auf dem Smartphone mittels Apemap , was aber wie unschwer erkennbar noch keine brauchbare Statistiken lieferte. Einmal hängte es ganz aus. Wenigsten klappte das Offline-Navigieren, was sehr viel wert war.

Unsere letzte Etappe zum Hochweisssteinhaus war wieder lang und führte über weite Strecken über italienisches Gebiet. Allgegenwärtig werden hier durch Tafeln die Kämpfe von Österreich gegen Italien im 1. Weltkrieg veranschaulicht. Im Grunde stießen wir jeden Tag auf Zeugnisse dieses sinnlosen Kriegs. Da kann es einem schon ganz anders werden.

Leider sind mir die Landschafts-Fotos dieser Etappe unbrauchbar geworden, vielleicht kann ich sie mal retten und noch nachtragen.

Unsere Etappen im Überblick:

1. Thörl-Maglern-Dolinzaalm, Anstieg 1700m, Abstieg 1000m, 21km, Gehzeit 9 Stunden

2. Dolinzaalm - Eggeralm, Anstieg 600m, Abstieg 900m, 14km, Gehzeit 5 Stunden

3. Eggeralm - Nassfeld, Anstieg 550m, Abstieg 420m, 14km, Gehzeit 5 Stunden

4. Nassfeld - Zollnerseehütte, Anstieg Anstieg 1000m, Abstieg 800m, 23km, Gehzeit 8 Stunden

5. Zollnerseehütte - Valentinalm, Anstieg 800m, Abstieg 1400m, 22km, Gehzeit 7,5 Stunden

6. Valentinalm - Wolayerseehütte, Anstieg 900, Abstieg 160m, 8km, Gehzeit 3,5 Stunden

7. Wolayerseehütte - Hochweisssteinhaus, Anstieg 700, Abstieg 800m, 15km, Gehzeit 4,5 Stunden








Hike partners: milan


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