Schiberg und Plattenberg mit Varianten


Publiziert von Djenoun , 16. Juli 2017 um 19:20.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:16 Juli 2017
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: III (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   CH-SZ   Oberseegruppe 
Aufstieg: 1460 m
Abstieg: 1460 m
Kartennummer:1153 Klönthal

Zwei bekannte Gipfel, ich gestehe es, ich bin Wiederholungstäter. Heute besteige ich sie allerdings mit kleinen Varianten.

Start bei Pt. 931 wo der Wanderweg zur Hohfläschenmatt beginnt. Bei Hohfläschen wende ich mich nach links, nordwärts geht es weiter Richtung Almismatt. So erreiche ich den sog. SW-Grat, den ich als Aufstiegsvariante im Sommer der Fanenhöli vorziehe. Der Grat ist landschaftlich sehr schön, die Ausblicke zum Wägitalersee top und wer es sucht kann im oberen Teil sogar noch ein wenig klettern.

Gleich nach der markanten Anhöhe (ca. 1920 m) im Grat quere ich die Fanenhöli zum Schibergspalt hinüber. Nachdem die Klemmbockstelle (III) überklettert ist, steige ich durch das Couloir hoch (T5) und über eine weitere Kletterstelle bis zur offensichtlichen Verzweigung. Statt wie üblich im Hauptarm geradeaus in die Scharte beim Nordgipfel zu steigen, klettere ich hier nach rechts durch eine steile Verschneidung aus der Runse (knappes III). Oben geht es nach links hinauf zur Anhöhe, das Gipfelkreuz auf dem Hauptgipfel in Sichtweite.

Nach einer kurzen Pause steige ich via Furgge ab bis kurz oberhalb des Stalls bei der Hohfläschenmatt. Schon lange wollte ich einmal von hier aus direkt über den steilen Südrücken zum Plattenberg aufsteigen. Über trockenes, gut gestuftes Gras und einzelne Karstplatten arbeite ich mich den unteren, steilsten Abschnitt hoch. Wunderschön ist es hier, die Blumenpracht ist kaum zu überbieten. Ich halte mich immer eher links und erreiche ca. in der Mitte eine grosse Karstpassage. Über diese geht es spassig und recht angenehm bis zum Eintreffen des Weges aus dem bekannten Band. Ab da ist der Gipfel in ein paar Schritten erreicht. Dieser hübsche T4-Aufstieg ist auf alle Fälle lohnend, trockene Verhältnisse vorausgesetzt.

Im Gegensatz zu benachbarten Gipfeln geniesse ich die ungeteilte Aufmersamkeit der Dohlen bei meiner Gipfelrast.
Anschliessend steige ich zuerst über den SE-Grat ab und steche nach dem markanten Aufschwung direkt südwärts über die Hänge Richtung Hohfläschenmatt hinunter. Ab da erreiche ich die Strasse auf dem Wanderweg via Hohfläschen und Aberli.

Tourengänger: Djenoun

Galerie


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