Gross Düssi


Publiziert von Flyer , 8. Juli 2017 um 14:03.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum: 4 Juli 2017
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   CH-UR 
Zeitbedarf: 10:00
Aufstieg: 1400 m
Abstieg: 2100 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV / Auto zur Talstation der Golzerenbahn.
Unterkunftmöglichkeiten:Hinterbalmhütte, privat http://www.hinterbalmhütte.ch/

Start bei der Talstation Golzerenbahn in Bristen, die Velos im Handgepäck.
Diese deponieren wir kurz nach Alp Guferen und folgen dem Weg über Blindensee Richtung Cavardiras / Hinterbalmhütte.
Den lauen Sommerabend geniessen wir gemeinsam mit zwei weiteren Düssi Aspiranten und dem wunderbaren Wirtepaar Luzia und Christoph.
Der nächste Morgen präsentiert sich von seiner besten Seite, es wird heiss werden und wir sind dankbar dass der Aufstieg über die Westflanke komplett im Schatten und bei angenehmer Temperatur erfolgen wird.
Wir folgen dem Weg zur Hüfihütte, welcher grad nach den Hinterbalmhütten links abzweigt. Bald folgt die der Alp Düssi, wo man der Markierung "Gr.Düssi" folgt. Gut markiert  führt der Weg über das Düssifeld in den Schattig Düssi, wo man den Lammerbach quert und zum Firnfeld unterhalb des Höchen Schijen und dem westlichen Grat des Chli Düssi aufsteigt.
Diesem folgt man bei prächtigen Firnbedingungen bis zur markanten Rinne unterhalb des Chli Düssi bis ca. 2820m. Hier steigen wir links in die Felsen und folgen den Markierungen. Es folgt schöne Kraxelei / Kletterei (T5, I-II) bis zum oberen Schneefeld welches wir bei ca 3120m erreichen.
Nun in logischer Linie zum Grat hoch, wo uns die strahlende Sonne erwartet. Dem Grat kurz zum Gipfel folgen.
Was für eine Aussicht:
Der Tödi zum Greifen nah, Bernina im Osten, Weisshorn, Mischabel und ein Stück Monte Rosa strahlen im Südwesten und wir meinen im Süden sogar den Basodino zu sehen.
Was sind wir für Glückspilze, dass wir an einem Dienstagmorgen hier oben stehen dürfen!
Der Abstieg führt über den Grat zum Chli Düssi (T5, I-II). Ab hier den roten Markierungen und Steinmannli dem Gratrücken zum Tschingelfirn folgen (T5, I). Ein Seilstrick erleichtert den Übergang zum Tschingelfirn. Über diesen Richtung Pkt. 2788, den man rechts umgeht und auf den breiten Rücken oberhalb des Tschingelseelis gelangt. Ein grosser Steinmann weist einem von weitem den Weg.
Von diesem Steinmann auf gut erkennbarem Pfad zum Brunnibach und zu den Hinterbalmhütten.
Fazit:
Eine grossartige, einsame Tour mit abwechslungsreichem Charakter.
Zu dieser Jahreszeit sind Steigeisen und Pickel insbesondere Im Aufstieg unabdingbar.

Tourengänger: Flyer


Galerie


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