Übungstour Rauchkoppe


Publiziert von mountainrescue Pro , 1. Juli 2017 um 17:01. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Ennstaler Alpen » Eisenerzer Alpen
Tour Datum: 1 Juli 2017
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1202 m
Abstieg: 1193 m
Strecke:12,77 km Linsalmparkplatz-Linsalm-Rauchkoppe
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Anfahrt über Kurzheim in den Gößgraben bis zum Parkplatz Linsalm (ausgewiesen). Ca. 50 m nach dem Parkplatz zweigt rechts eine Forststraße ab und führt zur Linsalm. Im Winter ist der Parkplatz nicht benutzbar, da gesperrt!
Unterkunftmöglichkeiten:Unterwegs keine
Kartennummer:WK 5041 Hochschwab - Aflenz - Wildalpen - Salzatal, Wanderkarte 1:35.000

Obwohl die Wettervorhersage kein ideales Tourenwetter prophezeit hatte, setzte unser Einsatzleiter, Andreas Haberl, heute eine Übungstour auf die Rauchkoppe auf den Trainingsplan.

Über die Linsalm, vorbei an zahlreichen Kühen, ging es auf einem Steig, der nur mehr in Ansätzen zu erkennen ist, auf die Rauchkoppe. Man konnte erahnen, dass die Begehungen sich auf diesen Berg sehr in Grenzen halten.

Im Bereich der Nordschlucht teilte sich die Gruppe. Während einige Kameraden über den Nordgrat anstiegen, erklomm der Rest die Rauchkoppe über den "Normalweg", wobei hier angemerkt werden muss, dass es sich um einen ziemlich ausgesetzten Gratanstieg handelt, bei dem ein ausrutschen absolut verboten ist, denn links und rechts geht es gleich etliche Meter senkrecht in die Tiefe.

Die Gipfelrast wurde durch einen kalten, böigen Wind getrübt, jedoch wurde das Wetter im Laufe der Tour immer besser. Über die Ostwand ging es schließlich, abseilend zurück zum Steig.

Erfreulich ist, dass nun 2 junge, engagierte Bergsteiger den Weg in unsere Ortsstelle gefunden haben und heute gleich. bei einer rassigen Tour, nicht nur ihre Kondition, sondern auch ihre bergsteigerischen Qualitäten zeigen konnten.

Über den gleichen Weg ging es anschließend zurück ins Tal. 

Fazit der Tour: Es handelt sich um eine lange, teilweise weglose Tour mit knapp 1200 m Höhenunterschied. Der letzte Teil des Anstieges auf den Grat verlangt einen trittsicheren Bergsteiger, denn rechts und links geht es beeindruckend schroff in die Tiefe. Ein Fehltritt kann letale Folgen haben. Die Schlüsselstelle ist ein steiler Block der umklettert werden muss und an dessen linker Seite, im Sinne des Aufstieges, es beeindruckend steil in die Tiefe geht! Bei Nässe und/oder Feuchtigkeit ist von einer Begehung abzuraten!

Tourengänger: mountainrescue

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Geodaten
 35942.kmz Track der Tour

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