Via Forsttobel zum Fähnerenspitz 1505müM


Publiziert von Flylu , 2. Juli 2017 um 14:08.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:30 Juni 2017
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-AI   Alpstein   CH-SG 
Zeitbedarf: 3:45
Aufstieg: 950 m
Abstieg: 950 m
Strecke:15 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Appenzell oder Gais mit PW nach Brülisau. Gratisparkplätze stehen bei der Talstation der Hoher Kastenbahn zur Verfügung

Trotz der unsicheren Wetterprognosen, wollte ich heute mit Aron eine Wanderung zum Fähnerenspitz via Forsttobel unternehmen.

Als wir in Brülisau parkierten, war es sonnig trotz der Bewölkung und es schien, dass das Wetter gar nicht so übel wird.

Wir folgten dem Wanderweg zuerst auf der Strasse in Richtung Resspass und zugleich auch zum Ruhesitz hoch geht, sich dann nach ca. 300 m trennt.

Wir gingen auf der Strasse weiter und bogen nach der Brücke rechts ab, nach weiteren 200 m geht der Wanderweg rechts auf einem Pfad weiter dem wir bis nach Hintere Waldschaft folgten und wieder auf eine Strasse kamen.

Bei der Wandertafel P 1076 folgten wir dem Wanderweg der zum Ruhesitz führt. Der Wanderweg führte durch das herrliche Feuchtgebiet Mäder bis zu einer Hütte. Dort würde es rechts weiter zum Ruhesitz gehen, doch wir folgten nun den unmarkierten aber gut sichtbaren Wegsspuren, die später durch das schöne und einsame Forsttobel hoch führt.

Ursprünglich wollte ich die Abkürzung nach der Brücke nehmen, die direkt zum Wanderweg zum Resspass hoch führt, habe dort aber den Weg nicht gefunden und so machten wir einen Abstecher zum  Forstegg- Zapfen.

Dort folgten wir weiter dem Wanderweg hoch zum Punkt 1079 (Grillplatz) und stiegen anschliessend runter zum Resspass um dort zu unserem Tagesziel den Fähnerenspitz hoch zu steigen.

Das Wetter war wechselhaft und die Temperaturen schwankten zwischen kalt und warm. Auf dem Gipfel wurde es mit dem Wind dann ziemlich frisch und meine Hände hätten Handschuhe nicht verschmäht.

Nach der Rast stiegen wir via Wanderweg auf der nördlichen Seite ab nach Heubüel und weiter nach Boschgeren, doch ich fand wieder einmal den Weg nicht zudem stieg ich zu weit ab und bin schlussendlich bei Fähnerenboden gelandet. (Selber schuld, genau diesen Ausschnitt hatte ich nicht auf meiner Karte).

Dort traf ich auf einen freundlichen Bauer der mir meinen Verdacht bestätigte, dass ich eine Strasse zu tief war. So stiegen wir nun halt die steile Wiese wieder hoch und gelangten so auf den richtigen Weg der uns zum Forstseeli führte.

Der Forstwald gefiel mir sehr gut, die vielen Bächlein und der Wald selber haben eine gewisse Mystik.

Am Forstseeli machten Aron und ich eine kurze Rast. Bis jetzt waren wir alleine unterwegs und trafen gerade Mal ein Paar oberhalb vom Resspass. Ist gut möglich dass das unsichere Wetter eine Rolle spielte dass so wenige Wanderer unterwegs waren.

Nach dem Forstseeli gingen wir weiter bis zur Alpbeizli Diepoldsauer Schwamm und kehrten dort ein, auch dort waren wir die einzigen Gäste, erst später kam eine Gruppe Wanderer hinzu die die Wirtin besuchten.

Das Wetter wurde unterdessen immer besser und auch die Temperaturen waren nun im angenehmen Bereich angekommen. So konnte ich meinen Hüttenkafi und dazu das feines Zimt Chrömli geniessen, aber auch Aron kam nicht zu kurz, er bekam ein getrocknetes Pouletbrüstli das er hastig verschlang.

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Rückweg nach Brülisau und folgten dem Wanderweg der uns zurück zum Forstegg-Zapfen führte um dann via Rossberg abzusteigen.

Dort hatte Aron noch eine Schrecksekunde erlebt, denn eine ganze Herde wild gewordener Kühe hat ihn verfolgt. Er mit seinen kurzen Beinchen und einem Körpergewicht von 15 Kg verfolgt von gehörnten Monstern mit 400 Kg, ist Aron um sein Leben gerannt so gut es ging und hat es glücklicherweise auch geschafft.

Nach einer Verschnaufpause für Aron, kamen wir heil in Brülisau am Auto an, kurz darauf hat es zu regnen begonnen und auf der Heimfahrt hat es zeitweise stark geregnet.

Fazit:

Es war eine schöne Genusswanderung in einem leichteren Gelände, zudem in einer abwechslungsreichen schönen Landschaft. Das Forsttobel und der Forstwald haben mir besonders gut gefallen.
 

Tourengänger: Flylu


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