Trugberg Wintergipfel (3850m)


Publiziert von أجنبي , 4. Juni 2017 um 00:26.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum:26 Mai 2017
Hochtouren Schwierigkeit: L
Ski Schwierigkeit: WS+
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Aufstieg: 800 m
Abstieg: 800 m
Strecke:540a nach SAC-Führer „Skitouren Berner Alpen Ost“: Mönchsjochhütte – Obers Mönchsjoch – Ewigschneefäld – Trugberg Wintergipfel – Ewigschneefäld – Obers Mönchsjoch – Mönchsjochhütte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:-
Zufahrt zum Ankunftspunkt:-
Unterkunftmöglichkeiten:Mönchsjochhütte
Kartennummer:LK 1:50.000: 264 S Jungfrau / LK 1:25.000: 1249 Finsteraarhorn

Nach einem Kopfweh-lastigen Abend und einer schlechten Nachtruhe liessen wir unsere Freunde frühmorgens alleine aufs Gross Grünhorn ziehen, schliefen nochmals zweieinhalb Stunden und setzten uns erst um 6 Uhr in die Frühstücksstube. Immerhin etwas wollten wir mit unseren Matschbirnen doch noch unternehmen und mit dem Trugberg war ein sinnvolles, unter diesen Umständen realistisches Ziel schnell zur Hand.

 

Auf pickelharter, doch homogener Unterlage fuhren wir kurz nach 7.30 Uhr vom Oberen Mönchsjoch aufs Ewigschneefäld und auf dessen westlicher Seite bis auf knapp 3400m ab. Den Anfellplatz sollte man sich so aussuchen, dass man sich nicht gerade in der Fall- bzw. Gleitlinie des nächstbesten wackligen Seracs befindet, denn davon hat es in der Ostflanke des Trugbergs genügend. Kleinere, neue Eisbrocken auf dem Ewigschneefäld verdeutlichten, dass da ab und zu mal was runter kommt.

 

Viel gibt es zum Skiaufstieg nicht zu sagen, denn ausser ein paar wenigen Spalten gibt es nichts, worauf man achten muss. Es empfiehlt sich, den SO-Grat nicht allzu direkt, sondern in einer langen Kurve anzusteuern. Da der Schnee noch ziemlich hart war, als wir am Fuss des SO-Grats ankamen, deponierten wir die Ski und stiegen zu Fuss hoch. Dank tiefer Spuren der letzten Tage konnten wir den Aufstieg problemlos ohne Steigeisen machen. Auf der Gratschneide oder leicht im Osthang war der Schnee bereits etwas weicher.

 

Nach insgesamt zweieinhalb Stunden erreichten wir den Wintergipfel des Trugbergs. Wir waren weit und breit die Einzigen und konnten so das hervorragende, ungetrübte Panorama in Ruhe geniessen. Bis die nächste Seilschaft zum Trugberg aufstieg, waren wir längst zurück am Skidepot. Nach einer längeren Pause auf dem Plateau fuhren wir zurück zum Ewigschneefäld. Für den eintönigen Wiederaufstieg zur Mönchsjochhütte benötigten wir gut eineinhalb Stunden. Wir nahmen es recht gemütlich, zumal wir immer noch Kopfschmerzen und keinerlei Grund zur Eile hatten.


Tourengänger: أجنبي


Galerie


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