Höhenbad im Plattenseeli


Publiziert von ThomasH , 27. Februar 2009 um 17:53.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:20 Juli 2003
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:St. Martin - Sardonahütte - Plattenseeli - St. Martin
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit dem PKW nach St. Martin - sicherlich auch mit dem Postauto möglich
Unterkunftmöglichkeiten:SAC Hütte - Sardonahütte

20.&21.07.03:  Wieder einmal eine Bergtour mit Max, meinem zu diesem Zeitpunkt gerade 7 jährigen Sohn. Klar ist, dass ein angemesenes Ziel zu suchen war, mit speziellem Höhepunkt. Diesmal sollte es zur Sordonahütte gehen, einer Hütte, von der aus man schon ganz nahe an vergletscherten Bergen ist - naja so ein bissl halt - und die nicht zu abgelegen ist. Desweiteren ein netter hoch gelegener See, wo wir versuchen wollten, ein Bad zu nehmen.

Die Wanderung startet am Ende des Gigerwaldsee, an einer Häuseransammlung, die auf den Namen St. Martin hört. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber irgendwie verbinde ich den Namen auch mit dem Begriff 'Valserweg'.

Wie dem auch sei, liefen wir gemütlich immer tiefer in das sanfte Tal hinein und erlebten allerlei Natur, mit allem was dazu gehört.

Auf der Hütte angekommen wuselten einige andere Kinder herum, was sehr nett war. Es waren die Kinder der Wirtsleute, die noch dazu einige Freunde auf der Hütte hatten. Am Abend halfen sie den Eltern bei der Arbeit, aber am nächsten Tag....

Naja am nächsten Tag ging es dann dahin in Richtung unseres Badesees, dem Plattenseeli. Er liegt richtig weit oben und ist auch entsprechend frisch. Aber es lohnt sich. Blumen, lebende Wattebäusche und Moosfelder erfrischen das Auge, die Berge in der Umgebung sind sanft und begeisternd, nicht abschreckend und entmutigend. Max war zufrieden und stapfte tapfer dahin. Nach guten 3 Stunden kamen wir am See an.

Kurz danach erreichten auch die Kinder der Hütte den See. Wir waren platt. Sie kamen nicht alleine, sondern schleppten ihren großen aufblasbaren Plastik-Orca zu dem See. Dort vergnügten sie sich, wie es andere im örtlichen Freibad tun würden. Ein supergenialer Anblick.

Danach ging es wieder zurück nach Sankt Martin, immer steil den Berg hinab. Nicht schwer zu finden, aber ein rechter Knieschnackler....

Eine nette, empfehlenswerte Tour. Der zweite Tag forderte so ungefähr 5 Stunden Gehzeit.

Tourengänger: ThomasH

Galerie


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