Spontantour auf die Winterstaude


Publiziert von AllgaeuEr , 23. Februar 2009 um 14:19.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Tour Datum:30 Januar 2009
Ski Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 800 m
Abstieg: 800 m
Strecke:Schetteregg - Winterstaude - Schetteregg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Egg nach Schetteregg, Parken am Skilift, von dort durch Waldweg weiter.

Spontaner Abstecher auf die Winterstaude

Eigentlich waren wir ja unterwegs zum Toblermannskopf, um eine Sektionstour vorzubereiten. Als wir jedoch die Winterstaude von fernen sahen, die wir vor zwei Wochen als Sektionstour durchführen wollten und wegen Schneemangels jedoch ausfallen ließen, war es um unseren Führer geschehen.

Also entschieden wir uns spontan um und parkten bei den Schetteregg Skiliften. Von dort folgten wir erst per Ski einige hundert Meter der vereisten Straße bevor es dann nach rechts ins Gelände den Hang hinauf ging.

Durch schönste Schneelandschaft mit dem Gipfel im Blick liefen wir durch ein bewaldetes Stück, verloren dann etliche Höhenmeter durch eine Zwischenabfahrt mit Fellen. Wir querten die Senkung und folgten dann der bestehenden Spur den Hang gegenüber wieder hinauf. Hierbei handelte es sich um einen engen Slalomkurs durch den mit Büschen bewachsenen Häng und gelangten dann wieder in ein flacheres Stück wo eine Hütte stand. Dort rasteten wir kurz und stiegen dann im zunehmend steiler werdenden Gelände bis zum Gipfel auf, wobei wir oben etwas nach rechts auswichen.

Die Abfahrt führte uns dann direkt über ein kurzes Steilstück wieder hinab zur bereits erwähnten Hütte. In diesem Steilstück fuhren wir aus Sicherheitsgründen jeweils einzeln ab, trafen uns dann wieder im normal steilen, um gemeinsam bis zum Hang mit der Slalompassage vorzustoßen. Wir hatten Glück, es befanden sich keine anderen Tourengeher an dieser Engstelle im Aufstieg, man sah jedoch bereits welchen sich dem Fuß des Hanges nähern. Mit kurzen Schwüngen und etwas seitlich Ruschen ließen wir diese Stelle hinter uns und nahmen ganz unten noch etwas Schwung mit, um überhalb der uns entgegenkommenden Gruppe dieser auszuweichen.

Am Fuß der Mulde fellten wir an und stiegen ein kurzes Stück durch den Wald am Gegenhang wieder auf. Der Schnee wurde zunehmend zu Bruchharsch. Auf der Kuppe richteten wir uns für die letzte Abfahrt und gaben uns den bescheidenen Schneeverhältnissen hin, letztlich mit dem Ergebnis, das unser Führer die Linie bestimmte und der Rest in seiner Spur abfuhr.

Zufrieden einen so schönen Gipfel gemacht zu haben und leicht verärgert über den Bruchharsch kamen wir wieder am Parkplatz an und fuhren Richtung Heimat.


Tourengänger: AllgaeuEr

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