Schneckli-Tour am Rangiswanger Horn


Publiziert von AllgaeuEr , 22. Februar 2009 um 12:08.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:18 Januar 2009
Ski Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 770 m
Abstieg: 770 m
Strecke:Sigiswang - Kahlrücken-Alpe - Rangiswanger Horn - Kahlrücken-Alpe - Sigiswang

Fast eine Sektionstour

Auf der Fahrt zum Startpunkt unserer Tour witzelten wir noch, das wir sicher unsere komplette Sektion unterwegs treffen würden, nachdem das ursprüngliche Tourenziel der für diesen Tag angesetzten Sektionstour (Winterstaude) aufgrund von Schneemangels nicht stattfinden konnte.

Auf dem Parkplatz wurde unsere Vermutung dann zur Gewißheit. Die Autos dort kamen uns doch verdächtig bekannt vor - der Parkplatz war voll, so daß uns nicht nur 16 Sektionsmitglieder sondern auch jede Menge weiterer Tourengeher unterwegs erwarten würden.

An ein zügiges Steigtempo, um unsere Kameraden evtl. einzuholen war allerdings nicht zu denken. Wir hatten Besuch aus dem "Norden" (Düsseldorf) und schon die Tour am Vortag auf den Hochgrat hatte gezeigt, das unser Gast ein sehr ... ähm, ein sehr, sehr gemächliches Steigtempo vorlegte und wir uns dort schon in zwei Gruppen aufgeteilt hatten.

Da diesmal nur zu dritt unterwegs liefen wir anfangs ebenfalls sehr gemächlich, stiegen dann aber später unser Tempo und warteten stattdessen des Öfteren auf unseren Gast. Nachdem die Tour anfänglich sehr flach über Wiesen losging, kamen wir wenig später an einem Berghof in bewaldet Gelände. Dort querten wir eine Brücke, die auch schon bessere Tage gesehen hatte und mit der knapp 15cm Schneeschicht darüber, von größeren Löchern unterbrochen, stellte sich dies als gar nicht so leicht heraus. Schnell ließen wir den Wald hinter uns und kamen in steileres Gelände, rechts von uns befand sich eine Schonung mit Jungtannen, die wir unberührt ließen.

Durch muldiges Gelände gelangten wir zur Sigiswanger Hornalpe und über einen Buckel zum Osthang des Rangiswanger Horns, wo wir bereits einen gut gefüllten Gipfel sahen. In sportlichem Tempo und ziemlich direkter Linie stiegen wir auf selbigen und wurden von unseren Sektionskameraden begrüßt, die bereits eine Zwischenabfahrt hinter sich hatten und für die Talabfahrt richteten.

Man verabredete sich für die 'Aprés-Skigaststädte' am Parkplatz und nach kleiner Rast und Abfellen, ging es auch für uns den Hang hinab. Hierbei ließ sich der obere, steile Teil recht gut fahren, in den flachen Bereichen zog es sich etwas und man mußte schauen, das man nicht den Hang entlang fuhr, sondern sich abwärts etwas am Weg orientierte, diesen querte und talwärts auf das kleine Wäldchen zufuhr.

Nach erneuter Querung der kleinen Brücke (einer meiner Begleiter ließ es sich nicht nehmen diese mit Schwung zu überfahren/-springen, was einen dumpfen Schlag hinterließ und auf weniger sanften Bodenkontakt vermuten ließ) gelangte der Ausgangspunkt wieder in Sicht. Auf dem flachen Wiesenstück läßt man es am besten im Schuß laufen und je nach Geräumtheit der Querstraße kann man diese entweder überfahren oder muß nochmals kurz abschnallen, was jedoch dann entscheidenden Schwung kostet, so daß man mit viel Stockeinsatz sich bis zum Parkplatz schieben muß.

Unten angekommen ging es in die 'Aprés-Ski-Wirtschaft', wo wir unsere Sektion antrafen und gönnten uns eine Spezial-Suppe. Da wir uns nicht zwischen Maultaschen-, Leberknödel- und Flädlesuppe entscheiden konnten, orderten wir kurzum eine Suppe mit jeweils allem davon. So gestärkt brachen wir wenig später Richtung Heimat auf.


Tourengänger: AllgaeuEr

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