Kreuzberg (928 m) - höchster zugänglicher Punkt der Bayrischen Rhön


Publiziert von ju_wi , 21. Februar 2009 um 15:18.

Region: Welt » Deutschland » Westliche Mittelgebirge » Rhön
Tour Datum:15 Februar 2009
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT1 - Leichte Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 400 m
Abstieg: 400 m
Strecke:9 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto Parkplatz bei Haselbach am Skilift
Kartennummer:He LV Rh Nord

Der höchste zugängliche Punkt der Bayrischen Rhön ist der Kreuzberg (928 m). Die Dammersfeldkuppe ist mit ebenfalls 928 m zwar 10 cm höher - aber sie ist wegen des Truppenübungsplatz Wildflecken normalerweise nicht zugänglich. Der Kreuzberg ist - für ein Mittelgebirge - ein mächtiger Berg, der nach S wie nach N jeweils fast 600 Hm zum Tal abfällt. Außerdem ist er (nach Wasser- und eben Dammersbergkuppe) der dritthöchste Berg der gesamten Rhön.

Nach dem Besuch der Wasserkuppe am Vortag und dem Schnitzersberg (816 m), dem Höchsten der Thüringischen Rhön, am Vormittag, parken wir gegen Mittag unser Auto am Lift oberhalb von Haselbach  (540 m) bei Bischofsheim. Von hier sind knapp 400 Hm zum Gipfel zurückzulegen.

Auf breitem Feldweg in tiefem aber schon recht festgetretenem Schnee steigen wir zunächst Richtung Neustädter Haus hinauf. Hier benötigt man nicht unbedingt Schneeschuhe. Aber es gibt genug Schnee hier und so ziehen wir sie an. Ohne große Mühe erreichen wir nach gut 30 Minuten den Bergsattel hinter dem wenige Meter tiefer das Neustädter Haus (740 m) liegt.

Von hier folgen wir zunächst dem blauen Keil, biegen aber dann auf den mit geschwungenem K markierten neuen Kreuzberg-Rundweg ab. Er führt uns über kleinere Wege zur recht schönen Skipiste am Kreuzberg, an deren Rand wir ein Stück hinaufgehen. Später passieren wir oberhalb des Gemündener Haus und biegen kurz vor Erreichen der oberen Liftstation wieder links ab und steigen den Hang im Wald hinauf. Auf der freien Fläche betreten wir ein flaches, großes Plateau. Während es morgens meist zugezogen war, wird das Wetter nun etwas besser.

Auf dem Plateau verlassen wir den Wanderweg und biegen nach links ab, stapfen über die Freifläche und auf den im Nebel erkennbaren Antennenpfeiler am Gipfel zu. Hinter einer kurzen Waldschneise öffnet sich dann auch bald der Blick auf die Signalantenne und ein großes, nicht besonders gelungenes Gipfelkreuz. An diesem klopfen wir an und stapfen dann noch zu dem sichtbar allerhöchsten Punkt auf dem Kreuzberg (928 m).

Von hier wenden wir uns nach SW auf ein gut sichtbares, großes Dreierkruzifix zu. Es wirkt etwas bizarr und gespenstisch in der Winterstimmung. Vom Kruzifix führt eine Steintreppe den steilen Hang zum Kloster Kreuzberg hinab. Mit den Schneeschuhen latschen wir aber den direkten Hang herunter. Unten links haltend stehen wir dort vor dem Tor des Kloster Kreuzberg. Wegen des nahen Skibetriebs bzw. überhaupt als per Auto erreichbares Ausflugsziel ist hier in der großen, erschreckend kommerziellen Klosterschänke der Teufel los. :-)

Nach Weißbier und Weinschorle umrunden wir das Kloster talwärts und treffen auf einen anfangs geräumten breiten Feldweg, auf dem der blaue Keil verläuft, mit dem wir nun wieder zum Neustädter Haus zurück wollen. In einem weiten Bogen spazieren wir auf der Höhe bleibend südlich um den Kruezberg. Nach ca. einem km biegt der blaue Keil rechts auf einen wieder tief verschneiten kleinen Weg ab. Endlich brauchen wir die Schneeschuhe im hier knapp 1m tiefen Schnee wieder. Da hier schon Ski- und Trittspuren sind, können wir dem Wegverlauf gut folgen.

Wieder am Neustädter Haus angekommen, kehren wir auch hier noch auf ein Getränk ein und wandern schließlich - diesmal ohne Schneeschuhe - den Fahrweg hinab, den wir auch hinauf gekommen sind.

Leider ist das Schneeschuhwochenende hier vorbei und wir treten die Heimfahrt an.

Tourengänger: ju_wi

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