Riedchopf (2551m)


Publiziert von أجنبي , 27. Februar 2017 um 22:02.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Prättigau
Tour Datum:18 Februar 2017
Ski Schwierigkeit: ZS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   A 
Aufstieg: 780 m
Abstieg: 1090 m
Strecke:124a & 124b nach SAC-Führer „Skitouren Graubünden Nord“: Berggasthaus Alpenrösli – Berggasthaus Sulzfluh – Glatt Boden – P. 2220 – P. 2294 – Riedchopf – Alpeltitälli – Äbi – Matten – Engi – Litzirüti – St. Antönien P. 1460
Zufahrt zum Ausgangspunkt:-
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Auto ab St. Antönien Rüti
Unterkunftmöglichkeiten:Berggasthaus Alpenrösli
Kartennummer:LK 1:50.000: 248S Prättigau, 238S Montafon / LK 1:25.000: 1157 Sulzfluh, 1177 Serneus

Um das herrliche Skitourengebiet um Partnun zu verlassen, erkoren wir den Riedchopf zum Tagesziel. Angesichts des bis 35° steilen Tälchens westlich des Gipfels (und noch steileren Hängen links und rechts) mag das auf den ersten Blick etwas heikel klingen. Allerdings hatte es nicht wahnsinnig viel Neuschnee gegeben (ca. 20cm): die alten Spuren waren noch gut zu sehen. Ausserdem kann das besagte Tälchen mit gutem Gewissen als „viel befahren“ bezeichnet werden.

 

Ab dem Berggasthaus Sulzfluh folgten wir einer Vierergruppe in Richtung Tälli hoch. Nachdem wir sie eingeholt hatten, übernahm ich die Spurarbeit bis zum Sattel vor dem Riedchopf. Die war reichlich streng, nicht zuletzt weil der Neuschnee auf einer pickelharten Altschneeschicht lag. Insbesondere der obere, steile und enge Teil des Tälchens bereitete mir nicht allzu viel Aufstiegsfreude und auch mein Skitourenrookie hatte seine liebe Mühe. Wir waren noch nicht oben, als uns schon die ersten Österreicher um die Ohren fuhren. Den Sattel erreichten wir nach knapp drei Stunden. Bei besseren Verhältnissen ginge es sicherlich deutlich schneller.

 

Am Gipfel herrschte noch kein Betrieb, doch von der österreichischen Seite stieg der Andrang in unserem Rücken. Wir hatten beide einen Pickel in der Hand, als wir uns über den Grat dem Gipfel näherten. Halbwegs froh darum war ich erst ganz zum Schluss, wo die Sache etwas luftiger wurde. Wirklich nötig war er bei den vorliegenden Verhältnissen allerdings nicht. Waren wir beim Aufbruch beim Skidepot noch zu viert, trafen wir dort bei unserer Rückkehr mindestens zwanzig Leute an. Zum Glück hatten wir unsere Ski unten beim Sattel und nicht auf dem Vorgipfel deponiert. Bis heute verstehe ich nicht, weshalb man sich immer fast auf die Ski stehen muss, wenn es doch eigentlich viel Platz hätte. Es scheint irgendeine Art Herdentrieb zu sein, der sich insbesondere bei grösseren Gruppen jeweils durchsetzt...

 

Item. Nach einer kurzen Rast fuhren wir vorsichtig (Steine!) südwärts und stürzten uns in die Abfahrt. Der beste Hang war sicherlich jener ins Alpeltitälli runter. Danach hielt sich unsere Freude etwas in Grenzen, da der Altschnee brutal zerpflügt war. Da half der Neuschnee wenig. Weil wir nicht in die Sonnehänge wollten, zogen wir bei Äbi in Richtung Dörfji runter, querten den Alpeltibach also nicht. Im unteren Teil bewegten wir uns grösstenteils auf dem Wanderweg (siehe GPS-Track). Ab Matten fuhren wir auf und neben dem Strässchen zur Litzirüti und schafften es auf Ski bis zur Brücke bei P. 1460.

 

SLF: erheblich (Neu-, Trieb- und Altschnee oberhalb 1800m)


Tourengänger: أجنبي


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Geodaten
 34255.gpx Partnun - Riedchopf - St. Antönien

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