fantastischer Aussichtsplatz Höche Surebode - mit Alpinwandereinlage zur Oberlushütte


Publiziert von Felix Pro , 6. März 2017 um 08:54. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Emmental
Tour Datum:26 Februar 2017
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   Napf   CH-LU 
Aufstieg: 625 m
Abstieg: 625 m
Strecke:Riedbad - Krähenbühlalp - Eggstall - Rotschwandflue - P. 1244.7 (alt) - (P. 1287) - Obersaurenboden - P. 1244.7 (alt) - (Änziweidli) - P. 1288 (alt) - P. 1339.5 (alt) - Oberlushütte - P. 1305 - (P. 1286) - Farnlischür - P. 992 - Riedbad
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Hornbach nach Riedbad
Kartennummer:1148 - Sumiswald, 1168 - Langnau i. E.

Eine annähernd vergleichbare Runde hatten wir am 25. Dezember 2011 unternommen - bei ebenfalls vorzüglichen Wetterbedingungen, mit allerdings einer um einiges höheren Schneeauflage. So konzentrieren wir uns in der Berichterstattung auf die wesentlichen Abschnitte des alten Pfädlis südlich unterhalb des Hochänzis …

 

Beim grossen, noch leeren, Parkplatz beim Riedbad starten wir bei wenig Schneeauflage durch eine kurze steile Waldpassage hinauf zum Strässchen zur Krähenbühlalp. Hier folgen wir der WW-Auszeichnung auf erst leichter Schneeunterlage zum sich stets pittoresk zeigenden Eggstall.

 

Erst am Waldrand entlang, dann über den steilen Abbrüchen der Rotschwandflue hindurch, geht’s mit nun etwas tieferem, doch keine Schwierigkeiten bietenden, Schnee hinauf zur Westflanke des Hochänzis. In dessen bewaldeten Südhang führt der WW zur Wegverzweigung auf 1323 m; hier leitet uns ein attraktives Weglein hinunter in den Wald, und darin auf dem Gratrücken via P. 1244.7 (alt) Richtung (P. 1287).

 

Westlich davon führt der Weg erbaulich, zuletzt durch einen leicht abschüssigen Waldhang, hinauf zur wunderschönen Ebene des Obersaurenbodens. Wir geniessen die Annäherung an die prächtige und herrlichst gelegene Alp und die gleichartige Aussicht ins BO - und lassen uns hier zur Rast nieder.

Auf derselben Route kehren wir zurück zu P. 1244.7 (alt) und bis zum Abzweig (auf der LK ist ab hier noch ein durchgehender Weg bis nach Säubergknübeli eingetragen) auf ~ 1252 m. Wenige Meter ist eine schwache Wegspur noch zu erkennen, danach nur noch ansatzweise zu erraten, schliesslich verliert sie sich. Wir kämpfen uns durch stets unwegsameres Gelände - einmal durch ein älteres Holzschlaggebiet - hindurch, Richtung und Höhe nach Karte einzuhalten versuchend, und stets nach GPS. Während wir die (in der LK eingezeichnete) kleine Fluh im rechten Ast des nördlichsten „Y“ des Brandöschbaches knapp noch bewältigen, müssen wir - nach sehr mühsamen sich Durcharbeiten durch steiles Waldgelände - beim linken Ast kapitulieren: die sehr abschüssige und rutschige Bachrinne stellt für uns ein unüberwindbares Hindernis dar.

 

Also steigen wir einige Meter zurück und machen uns auf, um uns sodann auf dem beträchtlich steilen Gratrücken zwischen den beiden Bächen hochzuwühlen …

Auf ~ 1292 m, unterhalb des „Z“ des vom Hochänzi herleitenden Wanderweges, erreichen wir die Gratkante sowie den WW. Obschon etwas angeschlagen (ein Sturz auf einen Baumstamm „verhalf“ mir zu einer etwas unangenehmen Unterschenkel-Muskelquetschung), folgen wir jenem und marschieren oberhalb vom Tritt auf dem Gratrücken, P. 1288 (alt), weiter. Dabei überschreiten wir den höchsten Punkt, P. 1339.5 (alt), der Alp der Oberlushütte: hier lassen wir uns in einer windgeschützten Ecke zu einer weiteren Pause nieder.

 

Über P. 1305 ziehen wir anschliessend weiter, und traversieren unterhalb der Ostflanke des  Farnli-Esels, oberhalb des Ländergrabens, hinüber Richtung (P. 1286). Vor diesem benutzen wir nur noch wenige Meter den WW, und steigen dann weglos, meist auf leichter Schneeunterlage, hinab zur Farnlischür. Den bekannten Skihang benutzen wir nun bis zu dessen Ende, und Eintritt in den Wald; auf altem, ebenfalls bekannten, Pfädlein setzen wir unseren Marsch fort, und erreichen - nach der Passage einer kleinen Lichtung, auf recht direktem Weg, die Häuser (eines Wohnheimes) auf P. 992, sowie kurz darauf wieder den Parkplatz Riedbad. 


Tourengänger: Ursula, Felix


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