Genusstour auf den Spicher (1520 m) - das Appenzellerland ist schön :-)


Publiziert von alpstein Pro , 12. Februar 2017 um 17:06.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:12 Februar 2017
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG   CH-AR 
Aufstieg: 460 m
Abstieg: 460 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:über Gossau - Herisau - Urnäsch - Schwägalp-Passhöhe
Kartennummer:map.geo.admin.ch

Für heute war eine Unternehmung mit hohem Genussfaktor und moderaten Anstrengungen gefragt. Das Gelände nördlich vom Schwägalp-Pass (1280 m) schien uns besonders geeignet dafür, sind die baumfreien Gipfelchen doch in gemütlichem Auf und Ab erreichbar und das alles im Banne vom Säntis.

Aus den nebelkalten Niederungen und Minus fünf Grad noch in Urnäsch sind wir am Schwägalp-Pass bei Plusgraden dem fahrbaren Untersatz entstiegen. Schon am Straßenrand konnten wir die Schneeschuhe montieren und noch im Schatten der Berge den ersten Hügel aufwärts steigen. Die Schneeverhältnisse erwiesen sich von Beginn an als perfekt. Die kompakte Pulverschneespur gab keinen Grund zu Beanstandungen. Wegfindungs- schwierigkeiten im Wald ergaben sich heute nicht. Die Bäume waren noch mit Schnee behangen, was sich aber angesichts der heutigen Temperaturerwärmung rasch ändern wird.

Die ausgeschilderte Abzweigung zum Spicher im Chräzerenwald ist nicht zu verpassen. Teils auf Forst- und Alpwegen geht es dahin und immer wieder bieten sich auch schöne Ausblicke, die Erinnerungen an frühere Touren weckten. Auf dem Spicher (1520 m) waren wir zwar erst einmal, aber sonst ist uns die Gegend doch sehr vertraut. Die imposanteste Winterlandschaft überhaupt bot sich uns hier bei einer Schneeschuhtour vor 4 Jahren auf den Pfingstboden.

War die Schneemenge im Gegensatz zu damals auch eher bescheiden, waren die Verhältnisse für eine Schneeschuhtour optimal. Einen der wohl schönsten Rastplätze überhaupt, hielt dann eine Alphütte auf dem Spicher für uns bereit. Dies haben wir auch für ein verhältnismäßig langes Sonnenbad und eine Brotzeit ausgiebig genutzt. In der Ferne sahen wir Berggänger zum Pfingstboden hochsteigen, während wir den Gipfel für uns völlig alleine hatten. Erst auf dem Rückweg kamen uns noch insgesamt 5 Personen entgegen.

Auch jede Pause hat irgendwann mal ein Ende. Ständig im Angesicht des Säntis, gingen wir wieder in moderatem Auf und Ab zum Ausgangspunkt zurück, wo wir noch auf der Terrasse vom Gasthaus Passhöhe einkehrten.

Fazit: Nach überstandenen Erkältungen war diese kurze Schneeschuhtour genau das Richtige.

Route. Schwägalp-Pass - Chräzerenpass - Spicher  und retour. Ist schon gespurt, ergeben sich keinerlei Wegfindungsschwierigkeiten. Nach über einem halben Meter Neuschnee haben wir dies als Erste aber auf dem Weg zum Pfingstboden auch schon anders erlebt.

Tourengänger: alpstein, Esther58


Galerie


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