La Gomera: Barranco de Argaga


Publiziert von Luidger , 15. Januar 2017 um 17:29.

Region: Welt » Spanien » Kanarische Inseln » La Gomera
Tour Datum:22 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 800 m
Abstieg: 800 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Die Fähren von Teneriffa fahren nach San Sebastián an der Ostseite der Insel. Von dort mit dem Bus in knapp 2 Stunden nach Valle Gran Rey. Wenn man in Playa oder La Calera wohnt, ist es ein kurzer Spaziergang am Meer entlang nach Vueltas
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Wie oben
Unterkunftmöglichkeiten:Zahlreiche Hotels, Pensionen und Appartments in Valle Gran Rey
Kartennummer:Kompass Karte Nr. 231 La Gomera

Der Aufstieg durch den Barranco de Argaga ist landschaftlich sehr eindrucksvoll, aber auch mit längeren Kraxelpassagen und ausgesetzten Stellen im Vergleich zu anderen Touren auf der Insel La Gomera relativ schwierig. Bei Schlechtwetter oder nach Regenfällen unbedingt meiden. Auch ansonsten nur mit entsprechender Ausrüstung, alpiner Erfahrung und absoluter Trittsicherheit zu empfehlen.

Von Vueltas (Hafen von Valle Gran Rey) an der Felswand entlang zum Ende der Schlucht am Meer. Dort ist die Finca Argayall. Zunächst einfach auf der Straße hoch. Kurz hinter dem tropischen Fruchtgarten zweigt rechts der Weg in den Grund des Barrancos ab. Der Abzweig ist durch rote Pfeile gekennzeichnet, aber nicht bezeichnet. Später immer ausreichend Markierungen in Form von Steinmandln, Farbklecksen und Begehungsspuren. Wenn man keine Markierungen mehr sieht, ist man falsch. Es geht zunächst recht abenteuerlich, aber technisch einfach im Grund des Barrancos hoch. Nach einiger Zeit kommt die erste Steilstufe, eine Rinne, in der es rechts steil mit den ersten Kraxelstellen (I) hochgeht. Dann folgt eine lange einfache, aber ausgesetzte Querung, bei Nässe sicherlich gefährlich. Dann kommt die zweite Steilstufe, steile Schrofen, größtenteils Gehgelände, nur teilweise ausgesetzt, eine kurze Stelle vielleicht knapp II, aber nicht besonders ausgesetzt. Kurz darauf kommt die markante Höhle, die zur Rast mit Blick in die Schlucht und zum Meer einläd. 

Die größten Schwierigkeiten haben ein Ende, das Gelände wird weniger steil, es finden sich nun auch Terrassenfelder im Barranco. Es kommen noch Querungen, dann ein mühsamer, aber einfacher Ausstieg aus der Schlucht auf einem guten Weg zum Weiler Gerián. Unter einer Palme mit Blick auf die Fortaleza kann man noch einmal Rast machen.

Von Gerián kehrt man am besten auf guten einfachen Wegen ins Valle Gran Rey zurück und steigt nicht denselben Weg zurück (siehe Karte und GPS Track). So kommt eine schöne Rundtour zusammen.

Tourengänger: Luidger


Minimap
0Km
Klicke um zu zeichnen. Klicke auf den letzten Punkt um das Zeichnen zu beenden

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentare (1)


Kommentar hinzufügen

Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 14. März 2017 um 08:18
ich habe (auf wohl exakt derselben Route) diese Bergwanderung auch in bester Erinnerung - Dank fürs Teilen

lg Felix


Kommentar hinzufügen»